iCom: Die Kommunikation im IT-Sektor verbessern

 Ein grenzüberschreitendes Projekt zwischen Österreich und der Tschechischen Republik mit der Zielsetzung, die Kommunikationsfertigkeiten der Beschäftigten im IT-Sektor zu verbessern, stärkt die Beziehungen von Universitäten und Privatunternehmen.

 Weitere Extras

 
Die Teilnehmenden eines iCom-Workshops. Die Teilnehmenden eines iCom-Workshops.

Das dreijährige EFRE-finanzierte Projekt „iCom“ betraute die Universität Wien (Österreich) und die Masaryk Universität in Brno (Tschechische Republik) mit der Entwicklung neuer Kurse in Computerwissenschaften und Wirtschaftsinformatik auf Doktoratsebene. 

Die vier neuen Dissertationskurse, die abwechselnd an der Universität Wien und an der Masaryk Universität abgehalten wurden, sollten es den Studierenden ermöglichen, Kompetenzen in internationaler Kommunikation, agilem Management, Bildungsorganisationen und geeigneten Forschungsmethoden zu erwerben und auszubauen, etwa um aktive Forschung zu unterstützen und in ihren Methoden zu verbessern.

Ein weiteres Projektziel bestand darin, die Vernetzung zwischen den beiden Universitäten und kleinen und mittleren Unternehmen des IKT-Sektors (Informations- und Kommunikationstechnologie) besonders im Bereich von Forschungsprojekten zu stärken.

Erfahrung und Wissen teilen

Das Projekt beinhaltete daneben die Organisation von Workshops für IKT-Profis, Studierende, Projektmanager und Berater, die ihre Kommunikationsfertigkeiten verbessern, Erfahrungen weitergeben, die Verbindungen zwischen Forschung und Praxis stärken und Erfahrung und Wissen zwischen Wirtschaft und Universitäten austauschen wollten.

Die wissenschaftliche Projektleiterin, Renate Motschnig, stellte fest, dass das Projekt zur Entwicklung professioneller Kompetenzen wie aktivem Zuhören, verständlicher Vermittlung, respektvollem Umgang und einem weitgehenden und tiefen Verständnis beigetragen habe. Die Förderung dieser Fertigkeiten habe die Qualifizierung der IT-Beschäftigten in den Regionen Wien und Südmähren vorangebracht und sei jungen Akademikern ein Ansporn gewesen, diesen Weg fortzusetzen.

„Das iCom-Projekt verknüpft Forschung, Lehre und Praxis so, dass Beschäftigte, Lehrende und Manager aktuelle Herausforderungen im Bereich der Informationstechnologie erforschen und neues Wissen erzeugen können.“

-  Renate Motschnig, wissenschaftliche Projektleitung


Gesamtinvestitionen und EU-Mittel

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt „iCom Konstruktive Internationale Kommunikation im Kontext der Informations- und Kommunikationstechnologie“ betragen 830 728 EUR. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung beteiligt sich im Rahmen des operationellen Programms für Europäische territoriale Zusammenarbeit „Tschechische Republik - Österreich“ für den Programmplanungszeitraum 2007-2013 mit 705 022 EUR daran.


Datum des Entwurfs

24/02/2014