Auf dem Weg zu einer wettbewerbsfähigeren Autoindustrie

Mit knapp 81 661 Beschäftigten im Jahr 2008 und einem Umsatz von 15,9 Milliarden € ebenfalls im Jahr 2008 kommt der Automobilindustrie in Flandern eine wichtige Rolle in der Wirtschaft der Region zu. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Nordbelgien zu steigern, wurde das flämische DRIVE gegründet.

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„Das Projekt Daissy ermöglichte uns, das Effizienz- und Qualitätsniveau unseres Endmontageprozesses zu verbessern. Das Konsortium, angetrieben durch das flämische DRIVE, schuf den erforderlichen Hebeleffekt, um den Pilotversuch zu starten. Nun prüfen wir die komplette Einführung in dem Endmontageprozess. Das flämische DRIVE und andere Industriepartner waren die Antriebskräfte und haben einen entscheidenden Beitrag zur Durchführung dieses Projekts geleistet.”
Dereck Jessiman, CEO Volvo Cars Gent

Bekaert, Bosal, LMS International, Tenneco Automotive and Sirris gründeten 1996 mit der Unterstützung von Agoria Flanders (größter Arbeitgeber- und Industrieverband Belgiens) das Unternehmen. 2001 nahm das Unternehmen mit der umfassenden Unterstützung der flämischen Regierung und der EU seine Tätigkeit auf.

Gemeinsam Probleme angehen, gemeinsam Lösungen finden

Das flämische DRIVE spielt eine aktive Rolle bei der Innovationsförderung und der Ermutigung zu verstärkter Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Automobilindustrie. Es bringt Forschungsprojekte auf dem Weg, die auf den Bedarf der Industrie ausgerichtet sind und führt die Projekte gemeinsam mit seinen Partnerunternehmen durch.

Das Unternehmen bietet eine Hightech-Infrastruktur und Know-how für Entwicklung, Konzeption und Testen von Automobilteilen, -systemen und sogar kompletten Autos. Besondere Hard- und Software für integrierte mechanische Konstruktion und Autobau sowie dazugehörige Messausrüstung sind ebenfalls verfügbar.

Ein Vierrad-Fahrzeug-Shaker mit sechs Antrieben für Autos und Transporter bis zu 5 500 kg ist ein solches Testgerät. Tests können in einer Klimakammer mit Temperaturbereichen zwischen -40 bis +70°C und kontrollierter Feuchtigkeit durchgeführt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Sonnenlicht zu simulieren.

Auf dem Erfolg aufbauen

In einer Industrie tätig, die einem scharfen globalen Wettbewerb und Konjunkturschwankungen ausgesetzt ist, kann das flämische Projekt DRIVE Erfolge vorweisen. Am 1.  Januar 2008 wurde Flanderns DRIVE II errichtet und ein mehrjähriges Managementabkommen mit der flämischen Regierung geschlossen.

Derzeit hat sich Flanderns DRIVE auf 4 Forschungsbereiche spezialisiert, die in Beratungen mit der Industrie strategisch ausgewählt wurden. Diese Bereiche sind: Leichtbauwerkstoffe, sauberer Antrieb, aktive Sicherheit und Herstellung. In diesen Bereichen werden 8 innovative Projekte in Zusammenarbeit mit 65 Partnerunternehmen entwickelt, um die Herausforderungen der Automobilindustrie zu meistern.


Datum des Entwurfs

07/01/2010