Künftiger Hotspot für die Kreativindustrie

RegioStars 2010 WinnerDas Gelände des ehemaligen Kohlebergwerks Winterslag hat heute eine andere Bestimmung. Aus der Industriebrache wurde ein Ort, an dem sich kreative Wirtschaftsaktivitäten entwickeln, die der Stadt Genk den Weg in eine wissensbasierte Wirtschaft weisen. C-Mine, unter dem Namen sind Projekt und Standort bekannt, möchte zum international anerkannten Zentrum für Kunst, Freizeitgestaltung, Tourismus und Unternehmertum, insbesondere im Bereich der Kreativ- und Spieleindustrie, werden.

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Das Hauptgebäude ist für Projekte der Kreativindustrie und für ein Gründungszentrum für Design-Innovation vorgesehen. Copyright Stadt Genk; zur vielfachen Verwendung in allen Veröffentlichungen der GD Regio verfügbar. Das Hauptgebäude ist für Projekte der Kreativindustrie und für ein Gründungszentrum für Design-Innovation vorgesehen. Copyright Stadt Genk; zur vielfachen Verwendung in allen Veröffentlichungen der GD Regio verfügbar.

„Die Besucherzahlen von C-Mine liegen bereits bei fast 500 000 jährlich. Hauptanziehungspunkte sind das Kino, die Restaurants, das Kulturzentrum und die Touristenattraktionen.”
Wim Dries, Bürgermeister von Genk

Das Projekt wird bis 2011 laufen. Heute beherbergt C-Mine bereits die Akademie für Medien und Design, an der 500 Studenten derzeit Bachelor- and Masterprogramme absolvieren, Euroscoop mit 10-Multiplexkinos und vier Kreativ-KMU, die im Labor für Design-Innovation angesiedelt sind. Im September 2010 wird ein neues Kulturzentrum eröffnen mit zwei großen Theatern, einer Ausstellungshalle und Konferenzsälen. Mehrere Touristenattraktionen, u. a. ein unterirdisches „Erfahrungszentrum“ im Luftschacht der ehemaligen Mine und ein Zentrum für Kreative Geschäftsinnovation und Unternehmertum, sind für 2011 geplant.

Von der Industrie zur Innovation

Mit C-Mine will sich die Industriestadt Genk als Stadt des Unternehmertums neu erfinden. Die nahe Hasselt liegende Stadt ist mit ihren 64 000 Einwohner wohl in erster Linie durch das große Automobilwerk Ford Motor Co und die Kohleminen bekannt, die alle, auch Winterslag und Waterschei, Ende der 1980er Jahre stillgelegt wurden. Von der flämischen Regionalregierung unterstützt, sehen die städtischen Behörden für die Stadt eine Zukunft in Kreativindustrien wie der Entwicklung von Unterrichtsvideos und Computerspielen.

Zwei Drittel der Hauptgebäude von C-Mine sind Projekten und Dienstleistungen der Kreativindustrie vorbehalten. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Einzelpersonen und Organisationen zu fördern. In einem separaten Flügel wird ein Gründerzentrum für Design-Innovation für Start-up-Unternehmen untergebracht sein, die von einem Manager mit technischen und kaufmännischen Grundkenntnissen betreut werden.

Ein Netzwerk der Allianzen

Studien zufolge sind die Kreativ- und Spieleindustrie weltweit starke Wachstumssektoren und bergen ein Riesenpotenzial für die flämische Wirtschaft. Mit dem Erwerb der Industriebrache im Jahr 2001 beabsichtigten die Stadt Genk und die flämische Regierung, dieses Potenzial auszuschöpfen und haben C-Mine ins Leben gerufen.

Das Projekt wird von zahlreichen Partnern der Akademie für Medien und Design sowie verschiedenen anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der flämischen Einrichtung InShape – Flämisches Zentrum für Produktentwicklung und Industriedesign und der Design-Plattform Limburg, einer lokalen Gruppe, die die Zusammenarbeit zwischen Designern, Unternehmern und Forschungsinstituten fördert, unterstützt. Darüber hinaus bestehen Bemühungen, um Partnerschaften mit anderen Initiativen in Flandern zu schmieden.

Es wird erwartet, dass dieses Projekt in Bezug auf Beschäftigung, Innovation und Tourismus nachhaltige Auswirkungen auf die Stadt und die Region hat.


Datum des Entwurfs

23/07/2010

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