Technologie für drei Standorte

Ein innovatives Technologieprogramm, das die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im größten österreichischen Bundesland fördern soll, hat zur Schaffung von über 50 verschiedenen Projekten geführt. Das 2004 lancierte Programm konzentriert sich auf drei Hightech-Technopol-Standorte in Niederösterreich mit Know-how in biomedizinischer Technologie, Agrarbiotechnologie, Umweltbiotechnologie sowie modernen Industrietechnologien.

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Hochmoderne Technik der österreichischen FuE Hochmoderne Technik der österreichischen FuE

„Die enge Vernetzung der Forschungsaktivitäten zwischen Forschungsinstitutionen und Bildungseinrichtungen gewährleistet, dass die Schaffung von Know-how in der internationalen FuE-Gemeinschaft höchste Priorität genießt.“
Claus Zeppelzauer, Technopols, ecoplus

Das Technopol-Programm geht auf eine Entscheidung des Bundeslandes Niederösterreich zu Beginn dieses Jahrzehnts zurück, um angewandte Forschung verstärkt für die Entwicklung der Wirtschaft einzusetzen. Das vierjährige Programm konzentrierte sich auf die Städte Krems, Tulln und Wiener Neustadt – drei Technopol-Standorte, an denen Technologie und Wirtschaft verknüpft sind.

Die kritische Masse erreichen

Das Programm begann im April 2004 und war zunächst auf anerkannte Bildungs- und Forschungseinrichtungen an mehreren Technopol-Standorten ausgerichtet. Wichtigstes Ziel war die Entwicklung einer kritischen Masse in den Bereichen FuE, Bildung und Wirtschaft an allen Standorten. Dabei ging es darum, eine neue Plattform für interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten und anwendungsorientierte Zusammenarbeit zu schaffen.

Unter der Federführung von ecoplus – der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich – konzentrierte sich das Programm auf fünf Kernbereiche, darunter Innovation, Technologie, Zusammenarbeit, Internationalisierung und Mobilisierung von Start-up-Unternehmen. Die Gesamtkosten von 2 888 000 € wurden gemeinsam vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und der Republik Österreich übernommen.

An allen drei Standorten zeichnete ein Manager für die Aktivitäten der FuE-Einrichtungen, den Geschäftsbetrieb sowie die dort ansässigen Einrichtungen für allgemeine und berufliche Bildung verantwortlich. Darüber hinaus war der Manager für Marketing, Wirtschaftsentwicklung und die Betreuung von Großkunden zuständig.

Aufwertung des Profils

Das Programm mündete in die Schaffung internationaler Benchmarks und ermöglichte, an den drei niederösterreichischen Technopol-Standorten Spitzenforschung zu betreiben. Durch diese Aktivitäten erhält die Wirtschaft des Bundeslandes neuen Auftrieb und kann sich gleichzeitig als Zentrum für hervorragende angewandte Forschung etablieren.

Dank der Unterstützung des Technopol-Managements, was die Zusammenarbeit zwischen lokalen FuE-Einrichtungen und Unternehmen einschloss, wurden mehr als 50 verschiedene Projekte erfolgreich auf die Beine gestellt. Hierzu zählte das am Standort Wiener Neustadt entwickelte ONLAB-Projekt, das ein hochmodernes Labor für Nanoanalysen bietet. Die neue Infrastruktur kommt in Projekten mit Industrieunternehmen zum Einsatz und wird von Masterstudenten und Doktoranden genutzt. Ein weiterer Pluspunkt war die Entstehung mehrerer neuer Stellen für hoch qualifizierte Mitarbeiter.

Datum des Entwurfs

07/12/2009