Sicherheit im Burgenland – eine neue Strategie für Rundumsicherheit

Ein vielfältiges Projekt spricht im österreichischen Bundesland Burgenland die Probleme Sicherheit und Risikomanagement an, indem es nachhaltige Maßnahmen und Strategien zum Umgang mit dem Thema Sicherheit entwickelt.

 Weitere Extras

 
Das Projekt hat das Ziel, die öffentliche Sicherheit im Burgenland zu verbessern. Das Projekt hat das Ziel, die öffentliche Sicherheit im Burgenland zu verbessern.

" Die Unterstützung des EFRE hat deutlich zur Steigerung der Sicherheit im Burgenland beigetragen. Dies konnte insbesondere dank der Krisenmanagementpläne für Gemeinden, der Sicherheitsstrategie für das Burgenland und der Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung durch Informationsveranstaltungen erreicht werden. "

Jürgen Karall, Obmann des Vereins Nachbarschaftshilfe Sicherheit

Die persönliche Sicherheit im eigenen Heim und in der Umgebung ist für die Lebensqualität in jeder Region unerlässlich. Das Burgenland im Osten Österreichs nahm sich der Sorgen der Bevölkerung durch ein übergreifendes Projekt an, welches das Ziel hatte, die Sicherheit in verschiedenen Bereichen zu verbessern.

Fünf Module für mehr Sicherheit

Das Projekt hat sich der Bereiche persönliche Sicherheit der Bürger, Sicherheit der Gemeinden, regionale Sicherheit und wirtschaftliche Sicherheit mithilfe von fünf Modulen angenommen. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Entwicklung der Projektwebsite www.sicherimburgenland.at. Diese war ein zentraler Anlaufpunkt, um Bürger und Fachleute zu informieren, miteinander in Verbindung zu bringen und ihnen Sicherheitslösungen anzubieten; sie bleibt über die Projektlaufzeit hinaus bestehen.

Ein zweites, auf die Bürger abzielende Modul war die Roadshow „Sicherheit“, die das Ziel hatte, die Bevölkerung für die Themen Sicherheit und Kriminalprävention zu sensibilisieren.

Das dritte Element – Krisenmanagement und Risikoprävention – zielte auf Gemeinden und Rettungsdienste ab. Es wurde eine digitale Plattform für das Krisenmanagement eingerichtet, um die Qualität von Präventionsmaßnahmen zu erhöhen und die Verfahrensweisen bei Rettungseinsätzen zu vereinfachen.

Eine neue regionale Sicherheitsstrategie

Die Entwicklung einer Sicherheitsstrategie für das Land Burgenland war das vierte Modul und einer der wichtigsten Punkte des Projekts. Die Strategie wurde den leitenden politischen Behörden der Region übergeben und dient als Rahmen für alle weiteren Maßnahmen.

Zu guter Letzt wurden in einem Sicherheitssymposium Wege entwickelt, die wirtschaftliche Sicherheit der Region zu verbessern. Ein Hauptaugenmerk des Symposiums lag auf der IKT-Sicherheit.

Das Projekt hat bei der Art und Weise, wie im Burgenland mit Sicherheit umgegangen wird, für Nachhaltigkeit gesorgt. Die Sicherheitsstrategie wird weiterhin eine Basis für die Risikoprävention und das Sicherheitsmanagement bilden; gleichzeitig wird das Thema durch jährliche Folgeveranstaltungen in den Köpfen von Bürgern und Interessenvertretern lebendig gehalten.

Gesamtinvestitionen und EU-Mittel

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt „Sicherheit im Burgenland“ belaufen sich auf 847 341 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 635 506 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Burgenland“ für den Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 beteiligt.

Datum des Entwurfs

14/12/2014