Innovationsentwicklung in Oberösterreich

Networking gibt der Innovation in Oberösterreich durch das Programm RIO neuen Schwung. RIO hat Unternehmen, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen, Behörden und Anbieter von Unterstützungsdienstleistungen rund um fünf Themennetzwerke mobilisiert und so effektive und innovative Instrumente in die Bereiche Humanressourcen, Forschung und Technologie, Logistik, Design und Medien sowie Entwicklung des ländlichen Raums integriert.

 Weitere Extras

 
Vernetzung als Basis für die Förderung von Innovation am Arbeitsplatz Vernetzung als Basis für die Förderung von Innovation am Arbeitsplatz

„Das Netzwerk Humanressourcen organisierte spezielle Veranstaltungen für Unternehmer, um über innovative HR-Tools zu diskutieren und die HR-Kompetenzen der teilnehmenden Unternehmen zu verbessern. Junge Menschen waren ebenfalls eine Zielgruppe; es ging darum, ihr Interesse an HR zu wecken. Dieses Netzwerk ist nach wie vor aktiv.“ Karin Schachinger, Marketing- & PR-Beauftragte, TMG

Diese Instrumente wurden in 38 von RIO geförderten Projekten, an denen rund 130 Teilnehmer mitwirkten, eingesetzt. Dies führte zu einer intensiveren Zusammenarbeit innerhalb des gesamten oberösterreichischen Innovationsnetzwerks, das Einrichtungen in den Bereichen FuE, Technologietransfer, Bildung und Innovation umfasst. Das Projekt hat auch zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen beigetragen und so bewirkt, dass mehr Schüler sich für technische Berufe entscheiden. Dadurch wird eines der größten Innovationshindernisse überwunden: der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.

Neue qualifizierte Arbeitskräfte

Das Konzept RIO wurde von der oberösterreichischen Technologie- und Marketinggesellschaft entwickelt, um den wirtschaftlichen Effekt von Innovationsnetzwerken zu optimieren, Networking zwischen Unternehmen und Unterstützungsgruppen zu institutionalisieren und den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in technischen Berufen anzugehen.

Das Netzwerk Humanressourcen unterstützte die Einführung innovativer Instrumente, wie etwa E-Learning-Tools und flexible Arbeitszeitmodelle, um die Arbeitsqualität und die Jobzufriedenheit zu erhöhen. Das Netzwerk wurde als Lern-Plattform genutzt, und um Schüler zu ermutigen, einen technischen Beruf zu ergreifen, wurden Stellenvermittlungen organisiert.

Das Netzwerk Forschung, Technologie und Innovation konzentrierte sich auf Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Auf diese Weise wurde das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig es ist, mit Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten und die Dienstleistungen, die diese Einrichtungen Unternehmen bieten können, bekannt zu machen. Für Hochleistungswerkstoffe wie Polymer-Nanoverbundstoffe, die Metall und Naturfasern verschmelzen, wurden neue Produkte entwickelt.

Förderung der Zusammenarbeit

Den 38 vom Programm RIO finanzierten Projekten ist es gelungen, die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Bildungseinrichtungen und Unternehmen voranzubringen. Mehr Mädchen wurden ermutigt, sich für einen technischen Beruf zu entscheiden. Und ein Pilotprojekt brachte ein Unternehmen und eine Universität zusammen, die nun bestimmte Anlagen zum Test von Werkstoffen gemeinsam nutzen.

Die Netzwerke dienten dazu, mithilfe von Best-Practice-Veranstaltungen, Infobriefen und anderen Kommunikationsmitteln Kompetenzen an Unternehmen zu übertragen. Drei der Netzwerke – Humanressourcen, Design & Medien und Logistik – sind heute selbst tragend. Das Sekretariat zweier dieser Netzwerke ist bei der Clusterland Upper Austria Ltd untergebracht, während das Netzwerk Logistik von einem Logistikverband übernommen wurde.

Die frühzeitige Einbindung aller Akteure ist ein besonderes Merkmal des Programms RIO und einer der Gründe für seinen durchschlagenden Erfolg.

Datum des Entwurfs

04/12/2009