COQUIN – Stärkung der Innovation und Förderung der Zusammenarbeit im österreichisch-italienischen Grenzgebiet

Das Projekt COQUIN, eine grenzüberschreitende Initiative im italienischen Südtirol und im österreichischen Tirol, entwickelte Management-Qualifizierungsprogramme für junge Arbeitnehmer, um Innovation und Zusammenarbeit zu stärken. Außerdem konzentrierte sich das Team auf die Internationalisierung seiner Programme und die Erörterung weiterer Kooperationen auf breiterer Ebene. Dank Besuchen bei Organisationen in Italien, Dänemark, in der Schweiz, in Österreich und Luxemburg konnten neue Ideen in bestehenden Finanzierungs- und Qualifizierungsprogrammen umgesetzt werden.

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" Wir haben erreicht, dass die Programme ‚InnovationsassistentIn‘ und ‚Innovationsverantwortliche‘ sich breiter etablieren. Dazu beigetragen haben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine Sensibilisierung für die Tatsache, dass Innovation wichtig ist, auch – oder gerade – in kleinen Unternehmen. "

Johannes Rohm, Projektmanager von COQUIN

Inspiriert wurde COQUIN durch das Finanzierungsprogramm „InnovationsassistentIn“, das von der Tiroler Zukunftsstiftung im österreichischen Tirol ins Leben gerufen wurde, um jungen Arbeitnehmern eine Finanzierung für ein Coaching oder spezielle Qualifikationen im Innovationsmanagement zu bieten. Ein ähnliches System wollte man auch in Südtirol einrichten. Gleichzeitig baute man ein Netzwerk zwischen Unternehmen auf, die in beiden Regionen Innovationsassistenten einstellten.

Über das Projekt „InnovationsassistentIn“ stellen Unternehmen junge Absolventen zur Unterstützung ihrer Innovationsprojekte ein. So profitieren sowohl die Unternehmen als auch die Absolventen, die im Rahmen ihres Berufseinstiegs technisches Coaching und Fachwissen erhalten, da sie direkt an den Projekten mitwirken.

Aufbau eines Kooperationsnetzwerks

Die Zusammenarbeit geht weit über einen bloßen Austausch zwischen einem Unternehmen und einem Absolventen hinaus. Durch die Bereitstellung verschiedener Plattformen wie Veranstaltungen, Workshops oder Unternehmensbesuchen ist es COQUIN gelungen, ein Netzwerk von Innovationsassistenten und „Innovationsverantwortlichen“ in Südtirol aufzubauen.

In diesem Rahmen entstehen zudem Pilotprojekte zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit. Durch den Austausch von Erfahrungen und Wissen über Innovationsmanagement erweiterte sich das ursprüngliche Projekt „InnovationsassistentIn“ allmählich zu einem grenzüberschreitenden Projekt auf EU-Ebene. Es ermöglichte außerdem die Entwicklung methodologischer Qualifizierungsmodelle auf dem Gebiet des Kooperations- und Innovationsmanagements.

Innovationsprojekte voranbringen und gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen

Die Schaffung des Netzwerks verbessert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten, führt Innovations-, Technologie-, Organisations- und Sozialkompetenzen in KMU ein und bringt Innovationsprojekte voran. Letzten Endes stärkt die regionale Zusammenarbeit die Wettbewerbsfähigkeit von KMU. In Nordtirol wurden 60 neue Assistenten eingestellt, nachdem das Programm durch das Interreg-Projekt COQUIN beworben wurde.


Gesamtinvestition und EU-Finanzierung

Die Gesamtinvestition für das Projekt „Cooperation for qualification and dissemination of innovation assistant networks – COQUIN“ beläuft sich auf 550 965 EUR, an der sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit 340 098 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Infrastruktur und Umwelt“ für den Programmplanungszeitraum 2007-2013 beteiligt. Die Investition fällt unter die Priorität „Wirtschaftsbeziehungen, Wettbewerbsfähigkeit und Diversifizierung“.


Datum des Entwurfs

30/03/2017