Stadtentwicklung

Städte gelten sowohl als Ursache als auch als Lösung der heutigen wirtschaftlichen, umweltbedingten und sozialen Herausforderungen. In Europas städtischen Gebieten leben über zwei Drittel der Bevölkerung der EU; sie zeichnen für etwa 80 % des Energieverbrauchs verantwortlich und erwirtschaften bis zu 85 % des europäischen BIP. Diese städtischen Gebiete sind Motoren der europäischen Wirtschaft und dienen als Katalysatoren für Kreativität und Innovation in der gesamten Union. Sie sind jedoch auch Orte, in denen anhaltende Probleme, wie z. B. Arbeitslosigkeit, Segregation und Armut, am schwerwiegendsten sind. Demzufolge haben Maßnahmen im Bereich der Stadtentwicklung umfangreichere grenzüberschreitende Bedeutung, weshalb die Stadtentwicklung ein Schwerpunkt der Regionalpolitik der EU ist.

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Die städtische Dimension der Kohäsionspolitik

In der Zeit von 2014 bis 2020 steht die städtische Dimension im Zentrum der Kohäsionspolitik. Mindestens 50 % der EFRE-Mittel für diesen Zeitraum werden in städtische Gebiete investiert. Diese Förderung könnte zu einem späteren Zeitraum noch angehoben werden. Etwa 10 Mrd. EUR aus dem EFRE werden direkt in integrierte Strategien zur nachhaltigen Stadtentwicklung investiert. Und etwa 750 Städte werden in die Lage versetzt, diese integrierten Strategien für nachhaltige Stadtentwicklung umzusetzen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie europäische Städte von der Regionalpolitik der EU profitieren können.