Regionalpolitik und Gebiete in äußerster Randlage

Zur Europäischen Union gehören neun Gebiete in äußerster Randlage, die geografisch weit vom europäischen Kontinent entfernt liegen:

  • Guadeloupe, Französisch-Guayana, Martinique, La Réunion, Mayotte (5 französische Übersee-Departements)
  • Saint-Martin (1 französisches Überseegebiet)
  • Madeira und die Azoren (2 portugiesische autonome Regionen)
  • Kanarische Inseln (1 spanische autonome Gemeinschaft)

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Für die Gebiete in äußerster Randlage gelten das EU-Recht sowie alle Rechte und Pflichten, die mit einer EU-Mitgliedschaften verbunden sind, außer in Fällen, in denen es spezifische Maßnahmen oder Ausnahmeregelungen gibt. Diese Maßnahmen wurden eingerichtet, um die Herausforderungen anzugehen, denen sich die Gebiete in äußerster Randlage aufgrund ihrer Abgelegenheit, Insellage, geringen Größe, schwierigen Topografie, ihres schwierigen Klimas und ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von einigen wenigen Produkten gegenübersehen.

Die Gebiete in äußerster Randlage erhalten durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und den Europäischen Sozialfonds Mittel im Rahmen der Kohäsionspolitik.