CO2-arme Wirtschaft

Die Kohäsionspolitik spielt bei der Unterstützung der Umstellung der EU auf eine CO2-arme Wirtschaft im Einklang mit der Strategie der Energieunion eine wichtige Rolle.

Im Finanzierungszeitraum 2014-2020 verlangen die Vorschriften des Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) von den Mitgliedstaaten erstmals, dass sie der CO2-armen Wirtschaften einen obligatorischen Mindestanteil der verfügbaren Mittel zuweisen:

  • 20 % der nationalen EFRE-Ressourcen in stärker entwickelten Regionen
  • 15 % in Übergangsregionen
  • 12 % in weniger entwickelten Regionen

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Die Mitgliedstaaten haben diese Mindestanteile weit übertroffen, sodass nun 40 Mrd. EUR aus dem EFRE und Kohäsionsfonds im Zeitraum 2014-2020 in die CO2-arme Wirtschaft fließen sollen (zweimal so viel wie im vorhergehenden Finanzierungszeitraum).

Dies wird Mitgliedstaaten, Regionen, lokalen Gebietskörperschaften und Städten helfen, dringend erforderliche Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden, erneuerbare Energie, intelligente Stromnetze oder einen nachhaltigen Stadtverkehr sowie in Forschung und Innovation in diesen Bereichen umzusetzen. Diese Investitionen werden zur Senkung kostspieliger Energieimporte, Diversifizierung der Energiequellen, Bekämpfung der Energiearmut, Verringerung von Emissionen, Schaffung von Arbeitsplätzen und Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beitragen.

Im Rahmen des thematischen Ziels Nr. 7 ist auch eine Investitionsförderung für nachhaltigen Verkehr und nachhaltige Mobilität sowie für intelligente Systeme zur Verteilung, Speicherung und Übertragung von Energie möglich



Thematic Objective 4 Low carbon economy by Country for 2014-2020

Breakdown Of The Available Funds By Thematic Objective By MS For 2014-2020