An EU Strategy for the Alpine Region

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News

    Im Rahmen der Strategie werden mehr als 70 Millionen Bürgerinnen und Bürger die wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Herausforderungen in der Makroregion Alpenraum gemeinsam in Angriff nehmen. Der Schwerpunkt der EUSALP liegt ganz klar auf der Förderung eines innovativen und nachhaltigen Wachstumsmodells. Die sieben Länder der Makroregion werden bei ihrer Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Innovation, Unterstützung der KMU, Mobilität, Tourismus, Umweltschutz und Energieressourcenmanagement einen Gang zulegen können.

    Auf der von der Europäischen Kommission und dem slowenischen Außenministerium gemeinsam organisierten Veranstaltung treffen wichtige Akteure für die Governance und die Umsetzung der EUSALP zu einem Meinungs- und Ideenaustausch über die besten Arbeitsverfahren und die effiziente Verwaltung der Strategie zusammen.

    Weitere Informationen

    Die Europäische Kommission hat heute ein neues Interreg-Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich angenommen. Für das Programm werden Mittel in Höhe von über 98 Mio. EUR bereitgestellt, davon über 82 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

    Im Rahmen des Programms soll insbesondere die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Forschungs- und Innovationseinrichtungen in der Region unterstützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms sind der Schutz und Erhalt des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes. 

    Zudem handelt es sich bei diesem Programm um das einzige europäische Programm für die territoriale Zusammenarbeit, das auf einer von der örtlichen Bevölkerung betriebenen lokalen Entwicklung (CLLD) mit aktiver Beteiligung aller örtlichen Akteure beruht.

    Weitere Informationen:

    Die EU‑Kommission hat heute offiziell den Startschuss für die EU‑Strategie für den Alpenraum, die vierte makroregionale Strategie der EU, gegeben. Mehr als 70 Millionen Bürgerinnen und Bürger können so in den Genuss der Vorteile einer engeren Zusammenarbeit zwischen Regionen und Ländern in den Bereichen Forschung und Innovation, Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, Mobilität, Tourismus, Umweltschutz und Verwaltung der Energieressourcen kommen.

    Diese makroregionale Strategie betrifft sieben Länder: fünf Mitgliedstaaten (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Slowenien) und zwei Drittstaaten (Liechtenstein und die Schweiz). Es werden alles in allem 48 Regionen abgedeckt.

    Corina Crețu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik, erklärte: „Die Zusammenarbeit in den Regionen des Alpenraums hat eine lange Tradition und diverse Netze und Zusammenschlüsse sind bereits vorhanden. Ziel der Strategie ist es, diese Solidarität weiter zu stärken. Es handelt sich um die vierte makroregionale Strategie in Europa; die Erfahrung zeigt, dass der Erfolg derartiger Strategien in hohem Maße von Engagement und Eigenverantwortlichkeit abhängt. Deshalb brauchen wir eine starke politische Führung und eine aktive Beteiligung aller regionalen und nationalen Partner, um das Potenzial der Strategie der Europäischen Union für den Alpenraum optimal auszuschöpfen“.

    Die Strategie konzentriert sich auf vier Schlüsselbereiche und könnte die Entwicklung der folgenden Projektideen unterstützen:

    1. Wirtschaftswachstum und Innovation: beispielsweise Entwicklung von Forschungsaktivitäten zu alpenbezogenen Produkten und Dienstleistungen.

    2. Mobilität und Anbindung: Verbesserungen im Straßen- und Schienenverkehr und Ausweitung des Netzzugangs per Satellit in abgelegenen Gebieten.

    3. Umwelt und Energie: Bündelung von Ressourcen zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Energieeffizienz im Alpenraum.

    Darüber hinaus sieht die EU‑Kommission die Notwendigkeit zum Aufbau eines soliden und wirksamen Governancemodells für den Alpenraum.

    Die EU‑Kommission würde es begrüßen, wenn der Europäischen Rat die Strategie im Laufe des Jahres billigt.

    Weitere Informationen

Mehr Neuigkeiten

The EU Strategy for the Alpine Region involves 7 countries: Austria, France, Germany, Italy, Liechtenstein, Slovenia and Switzerland.

It builds on the experiences of the already existing macro-regional strategies: the European Strategy for the Danube Region and the European Strategy for the Baltic Sea Region and the European Strategy for the Adriatic and Ionian Region.

The Commission adopted a Communication and an Action Plan on the EU Strategy for the Alpine Region on 28 July 2015 . This followed the invitation from the European Council in December 2013. It also took account – inter alia – of the on-line public consultation that was held in 2014, and the debates and discussions in the Stakeholder Conference on the EU Strategy for the Alpine Region (Milano, December 2014).

The Alpine region is one of the largest economic and productive regions in Europe where about 70 million people live and work, as well as it is an attractive tourist destination for millions of guests every year. However, it faces several major challenges:

  • Economic globalisation requiring the territory to distinguish itself as competitive and innovative
  • Demographic trends characterised by ageing and new migration models
  • Climate change and its foreseeable effects on the environment, biodiversity and living conditions of the inhabitants
  • Energy challenge at the European and worldwide scales
  • Its specific geographical position in Europe as a transit region but also as an area with unique geographical and natural features

Better cooperation between the regions and States is needed to tackle those challenges.

The main added value of the Strategy for the Alpine Region will consist in a new relationship between metropolitan, peri-mountain, and mountain areas.

According to the political resolution adopted by the representatives of the 7 Alpine States and 15 Alpine Regions in Grenoble in October 2013, the new strategy will focus on the following 3 thematic priorities:

  • Competitiveness and Innovation
  • Environmentally friendly mobility
  • Sustainable management of energy, natural and cultural resources

The Commission has encouraged Member States and regions to ensure that the Alpine Strategy is properly embedded in EU regional policy 2014-2020 programmes, as well as other relevant EU, regional and national policy frameworks.

As for the implementation, the Strategy will be based on the key principles applied for the existing macro-regional strategies: no new EU funds, no additional EU formal structures and no EU legislation, while relying on a coordinated approach, synergy effects and a more effective use of existing EU funds and other financial instruments. The aim is to produce a clear added value based on jointly identified objectives.

To get in contact with the team in DG REGIO please send an e-mail to REGIO D1 TRANSNATIONAL AND INTERREGIONAL COOPERATION