Interreg : European Territorial Co-operation

European Territorial Cooperation (ETC), better known as Interreg,  is one of the two goals of cohesion policy and provides a framework for the implementation of joint actions and policy exchanges between national, regional and local actors from different Member States. The overarching objective of European Territorial Cooperation (ETC) is to promote a harmonious economic, social and territorial development of the Union as a whole. Interreg is built around three strands of cooperation: cross-border (Interreg A), transnational (Interreg B) and interregional (Interreg C).
Five programming periods of Interreg have succeeded each other:
 INTERREG I (1990-1993) -  INTERREG II (1994-1999) - INTERREG III (2000-2006) - INTERREG IV (2007-2013) - INTERREG V (2014-2020)

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News

    Eine Kohäsionspolitik, die alle Regionen die stärksten wie die schwächsten einbezieht, ist entscheidend für den Erfolg der Europäischen Union.

    Europas Regionen sind das Rückgrat der Europäischen Union – politisch, wirtschaftlich, sozial und kulturell. Die Fortsetzung einer starken Regionalförderung nach 2020 ist deshalb von größter Bedeutung für den Erfolg Europas. Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) versetzen uns in die Lage, sichtbare Impulse zu setzen und Investitionen zu verstärken. Die ESIF machen Europa für die Bürger bedeutungsvoll und greifbar, und sie spornen zur Zusammenarbeit an.

    Bayern hat bereits frühzeitig eigene Positionen zur Reform der ESIF nach 2020 erarbeitet. Unser Kernanliegen, das wir mit den anderen Regionen Europas teilen, ist der Erhalt der ESIF für alle Regionen Europas in angemessenem Umfang – gerade auch für besser entwickelte Regionen wie Bayern, damit von ihrer regionalen Exzellenz auch weiterhin die weniger gut entwickelten Nachbarregionen dank steigender Nachfrage und zusätzlicher Wertschöpfung profitieren können. Nur eine gemeinsame europäische Förderpolitik verbindet Europa, anstatt es in „Geber“ und „Empfänger“ zu spalten.

    Dazu kommt, dass auch eine starke Region wie Bayern nicht nur aus boomenden Ballungszentren besteht. Insbesondere die Landkreise in der Grenzregion zur Tschechischen Republik gehören zu den strukturschwächeren Gegenden und sind daher auch Schwerpunktgebiete für Maßnahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

    Warum ist uns die EU-Regionalpolitik so wichtig? Weil sie bei uns in Bayern und anderswo in den Regionen Europas unmittelbar den Menschen dient. Viele Projekte können auch in Bayern so nur mit Hilfe von EU-Mitteln umgesetzt werden. Im Gegensatz zu kurzfristigen Krisenbewältigungsmechanismen sind die ESIF durch eine langfristige Finanzierung über die gesamte Förderperiode mit im Vorhinein fest eingestellten Mitteln und Ressourcen gekennzeichnet. Dies bietet hohe Planungs- und Finanzierungssicherheit und ermöglicht es, wichtige gesamteuropäische Ziele zu verfolgen, die nicht schon kurzfristig sichtbare Erfolge zeitigen und daher einen längeren politischen Atem erfordern. Die ESIF als langfristige, nachhaltige und zuschussbasierte Förderpolitik dürfen daher nicht durch nur kurzfristig und punktuell wirkende Finanzierungsinstrumente ersetzt werden; ihre bisherige Ausgestaltung als strategische, ergebnisorientierte Projektförderung in geteilter Mittelverwaltung ist beizubehalten.

    „Brücken statt Brüche“ muss das europäische Motto nach 2020 sein – das heißt, dass alle Seiten zusammenarbeiten und keine unnötigen Bruchlinien entstehen. Dazu muss die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter gestärkt werden. Die Interreg-Programme haben einen unbestreitbaren Beitrag für das Zusammenwachsen Europas geleistet: Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn verdeutlicht den Menschen vor Ort den Mehrwert eines stabilen Europas – Grenzgebiete der Vergangenheit werden so zu Begegnungsräumen der Zukunft.

    Neue Politikansätze wie die makroregionalen Strategien sollten ebenfalls gestärkt und Synergieeffekte mit transnationalen EU-Programmen noch besser genutzt werden. Bayern setzt sich daher als amtierendes Vorsitzland der EU-Alpenstrategie (EUSALP) für eine Stärkung der makroregionalen Strategien im EU-Rechtsrahmen nach 2020 ein. Und Bayern macht sich stark für die Begrenzung der Bürokratielasten der Förderpolitik, damit die Eigenständigkeit gestärkt und der Mehrwert der Regionalförderung nicht beeinträchtigt wird.

    Die europäische Kohäsionspolitik ist gelebter Ausdruck europäischer Solidarität – die Stärkeren unterstützen die Schwächeren. Bayern weiß und schätzt dies, hat es doch die Solidarität der anderen selbst erfahren auf dem Weg vom Agrarstaat zum Innovationsland. Heute arbeiten bayerische Unternehmen mit Partnern in ganz Europa zusammen. Eine strategische europäische Regionalpolitik hat deshalb alle, auch die besser entwickelten Regionen Europas, im Blick. Nur so können wir den sozialen und regionalen Zusammenhalt innerhalb und zwischen den Mitgliedstaaten stärken und den wirtschaftlichen Erfolg aller Regionen unterstützen. Wo uns das gelingt, wo die Menschen vor Ort erleben, welche konkreten Erfolge durch europäische Zusammenarbeit möglich sind, gewinnen die Bürger neues Vertrauen in die EU.

    BEATE MERK

    Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen

    Panorama 62: Innovationen in den Regionen fördern

    Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, erläutert, wie die kürzlich gestartete Initiative #CohesionAlliance die europäischen Bürger über die wichtigste Investitionspolitik der EU aufklären soll.

     

    In diesem Jahr hat die Europäische Union in den Niederlanden und in Frankreich zweifellos zwei populistische und besonders gefährliche Bedrohungen ihrer Einheit abgewendet. Ihr Reformwille zeigt sich in den höchsten Rängen an den Überlegungen über die Zukunft Europas, doch heute steht sie noch am Scheideweg.

    Es gab Reformversuche, einige davon mit positiven Ergebnissen, doch die „alten“ Politiken stellen weiterhin eine Gefahr dar – in erster Linie die Kohäsionspolitik und die gemeinsame Agrarpolitik. Gleichzeitig tauchen neue Herausforderungen auf, etwa der Brexit oder die Notwendigkeit, mehr für die Sicherheit der Bürger, die Verteidigung, den Umgang mit Einwanderung und Flüchtlingen und die Außenpolitik zu tun.

    Es wäre ein Fehler, in dieser Situation die falschen Ziele zu wählen. Aus diesem Grund verteidigt der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) eine starke, wirkungsvolle und für die Bürger sichtbare Kohäsionspolitik.

    Zu diesem Zweck wurde die #CohesionAlliance oder Allianz für Kohäsion eingerichtet. Die breite Öffentlichkeit weiß zu wenig über die Kohäsionspolitik, obwohl sie die wichtigste Investitionspolitik der EU ist. In der Tat wird häufig vergessen, wie Europa ohne diese Politik aussehen würde.

    Die Zahlen sprechen für sich

    Wie das Diskussionspapier über die Zukunft der EU-Finanzen unterstreicht, sollte nie vergessen werden, dass die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2007-2013 für die finanzielle Unterstützung von 121 400 Start-ups und rund 400 000 KMU, 94 955 Forschungsprojekten und 33 556 Kooperationsprojekten zwischen KMU und Forschungszentren, 41 600 neue langfristige Arbeitsplätze in der Forschung, 1 500 km an verbesserten Schienen im transeuropäischen Verkehrsnetz und schließlich 49,7 Millionen Teilnehmern an Maßnahmen zu Verbesserung des Humankapitals, von denen fast die Hälfte zum Erwerb neuer Fähigkeiten führte, gesorgt hat.

    Für die europäischen Bürger verkörpert die Kohäsionspolitik ein Europa, das Schutz bietet, insbesondere vor den negativen Auswirkungen der Globalisierung. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass diese Politik von immer mehr Bürgern unterstützt wird – laut einer kürzlich im Juni 2017 durchgeführten Eurobarometer-Umfrage sind 78 % der Bürger der Ansicht, die regionalen Investitionen der EU hätten positive Auswirkungen auf ihre Stadt oder Region gehabt.

    Dieser Schutz ist greifbar – die Zahlen sprechen für sich – und doch ist die Kohäsionspolitik nach wie vor eine der europäischen Politiken, die den meisten Angriffen ausgesetzt ist, zumal wir künftig mit einer drastischen Verringerung des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR), insbesondere infolge des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU, rechnen müssen.

    Meine Analyse lautet: Alleine kann der AdR diese Politik nicht verteidigen oder die erwarteten Ergebnisse erreichen. Er muss durch die #CohesionAlliance den Anstoß für alle sich für Kohäsion einsetzenden Initiativen geben, die ihren Ursprung in den einzelnen Regionen haben. Es existiert eine Vielzahl dieser gut geführten Initiativen: Städte, Regionen, Zivilgesellschaft, Wirtschaftswelt, Verbände und Netzwerke setzen sich ein, um eine neue Kohäsionspolitik für die Zukunft vorzuschlagen.

    Tatsächlich geht es nicht darum, auf die unveränderbaren Grundsätze einer festgelegten Kohäsionspolitik zu pochen. Im Gegenteil: Die Lösung besteht darin, zu zeigen, dass die Kohäsionspolitik für ihren Fortbestand transformiert werden muss. Dazu muss sie sich einerseits auf ihre Grundprinzipien berufen, andererseits auf den positiven Dreiklang aus territorialem Zusammenhalt, Mobilisierung des Privatsektors durch angemessene Finanzierungsinstrumente und Einbindung in einen flexibleren Stabilitäts- und Wachstumspakt.

    Die Stellungnahme des AdR „für eine starke und wirkungsvolle europäische Kohäsionspolitik nach 2020” unterstreicht diese Ausrichtung: Haushaltsmittel, die für unsere Ziele angemessen sind; eine erneute Bestätigung des Prinzips der partnerschaftlichen Politik auf der Grundlage eines territorialen Ansatzes; eine drastische Vereinfachung der Verfahren, insbesondere der Verwaltungs- und Kontrollsysteme, nach dem Grundsatz der Differenzierung und Verhältnismäßigkeit; eine stärkere Verknüpfung mit Strukturreformen durch Ex-ante-Konditionalitäten; neue Indikatoren für die Mittelzuweisung und die stärkere Berücksichtigung der regionalen Ungleichheiten sowie eine bessere Sichtbarkeit der Ergebnisse.

    Kräfte bündeln

    Um diese Prinzipien herum haben der AdR und die großen Vereinigungen lokaler Behörden (KPKR, VRE, Eurocities, RGRE, AGEG) diese #CohesionAlliance-Plattform errichtet, die alle Initiativen, die sich in diesen Grundsätzen wiedererkennen, vereinen soll. Auf diese Weise kann der AdR in den Verhandlungen über den künftigen MFR und bei der Entwicklung künftiger Vorschriften, die die Verwendung der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds regeln, zum institutionellen Sprecher für die Regionen und die Forderungen der Bürger werden.

    Nach der Verabschiedung der Stellungnahme des AdR am 12. Mai 2017 und dem Start der großen #CohesionAlliance-Initiative am 18. Mai werden wir diese Plattform anlässlich der Europäischen Woche der Regionen und Städte am 9. Oktober politisch ins Leben rufen.

    Mein Ziel ist es, diese Initiative so greifbar und sichtbar wie möglich zu machen, damit sie möglichst viele gewählte lokale, regionale, nationale und europäische Vertreter erreicht und darüber hinaus bei all denjenigen ankommt, die den Mehrwert der Kohäsionspolitik täglich erleben.

    Genau aus diesem Grund steht diese Allianz im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments und der Fachkommission für Kohäsionspolitik des AdR am 10. Oktober. Diese Botschaften müssen gemeinsam mit Kommissarin Creţu am 15. November dem Rat „Allgemeine Angelegenheiten“ vermittelt werden, um die Mitgliedstaaten besser aufzuklären, denn sie treffen die Haushaltsentscheidungen, die über die Zukunft Europas entscheiden.

    Zusammen mit der Allianz werden wir all unsere Energien bündeln, um die Kohäsionspolitik im Interesse aller Europäer zu verteidigen.

    150 Millionen Bürgerinnen und Bürger wohnen in den Grenzregionen der EU. Um das wirtschaftliche Potenzial dort voll auszuschöpfen, richtet die EU-Kommission heute die Anlaufstelle „Grenze“ ein, die den Regionen maßgeschneiderte Unterstützung bieten soll, wenn es darum geht, Hindernisse für Beschäftigung und Investitionen abzubauen.

    Für Unternehmen, Arbeitskräfte und Studierende ist das Lavieren zwischen verschiedenen Verwaltungs- und Rechtssystemen immer noch komplex und kostspielig. Präsident Juncker hat in seiner Rede zur Lage der Union 2017 zu Fairness innerhalb unseres Binnenmarktes aufgerufen – die Anlaufstelle „Grenze“ wird die Grenzregionen mit diversen konkreten Maßnahmen dabei unterstützen, besser zusammenzuarbeiten.

    Ihr Beitrag konzentriert sich 1. auf besseren Zugang zu Arbeitsplätzen, 2. auf Dienste wie das Gesundheitsweisen und das öffentliche Verkehrssystem und 3. auf die Erleichterung der Geschäftstätigkeit mit dem Nachbarland.

    Dieser Vorschlag ist Teil einer breiter angelegten Mitteilung zur Stärkung von Wachstum und Zusammenhalt in den EU-Grenzregionen mit neuen Maßnahmen und einer Aufstellung der laufenden Initiativen, die dazu beitragen soll, dass die EU-Grenzregionen schneller wachsen und mehr zusammenwachsen.

    Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu erklärte: „Mehr als ein Viertel des Reichtums Europas kommt aus den Grenzregionen, und dabei wird deren Potenzial noch gar nicht voll ausgeschöpft. Wir stehen vor einer wahren Goldmine an Möglichkeiten, die nur darauf wartet, erschlossen zu werden. Die EU-Kommission wird diesen Regionen mit maßgeschneiderten Unterstützungsangeboten zur Seite stehen, von denen die Menschen dort direkt profitieren.“

    Die Anlaufstelle „Grenze“ besteht aus Sachverständigen der Kommission für grenzbezogene Hindernisse, die nationale und regionale Behörden beraten. Dazu erheben sie bewährte Verfahren und machen sie über ein neu geschaffenes EU-weites Onlinenetz bekannt.

    Besserer Zugang zu Arbeitsplätzen

    2 Millionen Arbeitskräfte und Studierende pendeln bereits jeden Tag oder jede Woche ins Nachbarland. Damit die Menschen leichter eine Arbeitsstelle auf der anderen Seite der Grenze finden, wird die Anlaufstelle „Grenze“ die Regionen unterstützen, die ihre Zusammenarbeit ausbauen möchten. Die Regionen können sich zu den Themen gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen, gemeinsame Studienprogramme oder Training für Unternehmerinnen und Unternehmer beraten lassen.

    Die Anlaufstelle „Grenze“ wird die Informationen zu bewährten Verfahren bei grenzübergreifenden Beschäftigungsdiensten zentralisieren, z. B. das gemeinsame Netz, das Galicien in Spanien und Nordportugal eingerichtet haben und das von EURES, dem EU-Portal zur beruflichen Mobilität, unterstützt wird.

    Dabei kann die Anlaufstelle „Grenze“ dazu beitragen, dass die von Präsident Juncker in seiner Rede zur Lage der Union 2017 angekündigte zukünftige Europäische Arbeitsbehörde eingerichtet wird, um die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden auf allen Ebenen zu stärken und grenzübergreifende Herausforderungen besser bewältigen zu können.

    Besserer Zugang zu öffentlichen Diensten

    Um die Grenzregionen in puncto öffentliche Dienste attraktiver und inklusiver zu machen, hat die Anlaufstelle „Grenze“ Folgendes vor:

    • Kartierung der bestehenden ein grenzübergreifenden Gesundheitseinrichtungen, z. B. die Gesundheitsversorgungszone an der französisch-belgischen Grenze.
    • Analyse fehlender Streckenabschnitte an Binnengrenzen für effizientere grenzübergreifende öffentliche Verkehrsverbindungen.

    Geschäftstätigkeiten im Nachbarland

    Die Anlaufstelle „Grenze“ wird über das Onlinenetz den Dialog zu grenzbezogenen Themen ankurbeln.

    Auf Anfrage werden die Sachverständigen der Anlaufstelle „Grenze“ unterstützend tätig, wenn die Regeln für Unternehmensgründungen besser aufeinander abgestimmt, bewährte Verfahren aus anderen Grenzregionen bekannt gemacht und häufigere Rückgriffe auf Onlineverfahren gefördert werden sollen.

    Abgesehen von der Einrichtung dieser Anlaufstelle wird die Kommission 20 Projekte mit innovativen Lösungen auswählen, die sich mit grenzbezogenen Hindernissen befassen. Eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen wird vor Ende 2017 gestartet.

    Nächste Schritte

    Die Anlaufstelle „Grenze“ wird im Januar 2018 ihre Tätigkeiten aufnehmen.

    Bei den derzeitigen Überlegungen zur Zukunft der EU-Finanzen werden die von der Anlaufstelle „Grenze“ ermittelten bewährten Verfahren in die Diskussion um die nächste Generation von Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit (Interreg) einfließen, damit diese die rechtlichen und administrativen Hindernisse besser thematisieren und bei der Entwicklung effizienter grenzbezogener öffentlicher Dienste von Nutzen sind.

    Weitere Informationen

Mehr Neuigkeiten

Introduction

In 1990, Interreg was developed as a Community Initiative in with a budget of just EUR 1 billion covering exclusively cross-border cooperation. Later, Interreg has been extended to transnational and interregional cooperation. For 2014-2020 European territorial cooperation is one of the two goals of Cohesion Policy besides investment for Growth and Job.

Interreg evolution

The 25th anniversary of Interreg has been celebrated in 2015 with a variety of events around Europe. Over the years, Interreg has become the key instrument of the European Union to support cooperation between partners across borders. The aim: to tackle common challenges together and find shared solutions - whether in the field of health, research and education, transport or sustainable energy.

2014-2020 period – Interreg V

In accordance with the new design of the European Cohesion Policy 2014-2020 and the targets set out in Europe 2020, Interreg has significantly been reshaped to achieve greater impact and an even more effective use of the investments. Key elements of the 2014-2020 reform are:
-Concentration
-Simplification
-Results orientation
The fifth period of Interreg is based on 11 investment priorities laid down in the ERDF Regulation contributing to the delivery of the Europe 2020 strategy for smart, sustainable and inclusive growth. At least, 80% of the budget for each cooperation programme has to concentrate on a maximum of 4 thematic objectives among the eleven EU priorities:

11 priorities

The fifth programming period of Interreg has a budget of EUR 10.1 billion invested in over 100 cooperation programmes between regions and territorial, social and economic partners. This budget also includes the ERDF allocation for Member States to participate in EU external border cooperation programmes supported by other instruments (Instrument for Pre-Accession and European Neighborhood Instrument).

Interreg Budget

Interreg and inter-regional cooperation 2014-2020: state of play - video recording of the briefing (07/05/2015)

2007-2013 period – Interreg IV

The forth programming period of Interreg had a total budget of EUR 8.7 billion (2, 5 % of the total 2007-13 allocation for cohesion policy). This budget includes the allocation for Member States to participate in EU external border cooperation programmes supported by other instruments (Instrument for Pre-Accession and European Neighborhood Instrument). The budget was distributed as follows:

  • 60 Cross-border – Interreg IV-A, along 38 internal EU borders. ERDF contribution: EUR 5.6 billion.
  • 13 Transnational – Interreg IV-B, covering larger areas of co-operation such as the Baltic Sea, Alpine and Mediterranean regions. ERDF contribution: EUR 1.8 billion.
  • The interregional co-operation programme (INTERREG IVC) and 3 networking programmes (Urbact II, Interact II and ESPON) cover all 28 Member States of the EU. They provide a framework for exchanging experience between regional and local bodies in different countries. ERDF contribution: EUR 445 million.

The European Grouping of Territorial Cooperation

Meetings & Events

Interreg Annual Meeting April 26-28 2017

Interreg Annual Meeting June 6-7 2016

Interreg Annual Meeting September 15 2015

Interreg Annual Meeting May 19-20 2014

European Territorial Cooperation Annual Meeting 2013

Annual meeting of cross-border programmes 2011

Publications

European Territorial Cooperation: building bridges between people