Interreg : European Territorial Co-operation

European Territorial Cooperation (ETC), better known as Interreg,  is one of the two goals of cohesion policy and provides a framework for the implementation of joint actions and policy exchanges between national, regional and local actors from different Member States. The overarching objective of European Territorial Cooperation (ETC) is to promote a harmonious economic, social and territorial development of the Union as a whole. Interreg is built around three strands of cooperation: cross-border (Interreg A), transnational (Interreg B) and interregional (Interreg C).
Five programming periods of Interreg have succeeded each other:
 INTERREG I (1990-1993) -  INTERREG II (1994-1999) - INTERREG III (2000-2006) - INTERREG IV (2007-2013) - INTERREG V (2014-2020)

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News

    In den letzten Jahren hat NÖGUS (niederösterreichischer Gesundheits- und Sozialfonds) durch EFRE-Mittel zahlreiche Kooperationen und Projekte zwischen Niederösterreich und den Nachbarländern im Gesundheitssektor auf den Weg gebracht. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die auf beiden Seiten der Grenze lebenden Menschen medizinische Betreuung vor Ort erhalten können. Als Ergebnis dieses sehr erfolgreichen Projekts wurden alle grenzüberschreitenden Tätigkeiten im September 2017 unter dem Namen healthacrossin einen gemeinsamen Rahmen gestellt.

    Healthacross steht für Gesundheitsversorgung ohne Grenzen. Die internationale Zusammenarbeit und die innovativen Gesundheitsprojekte in den Grenzregionen zwischen Niederösterreich und der Tschechischen Republik sowie Niederösterreich und der Slowakei füllen die Marke nun mit Leben.

    Getreu dem Motto „Europäische Ideen fassen Fuß in der Grenzregion“, baut das engagierte Team um Direktorin Elke Ledl, MA, die Grenzen in der Gesundheitsversorgung weiter ab: „Wir wollen, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, Brücken zwischen Niederösterreich und anderen europäischen Ländern zu schaffen, damit Menschen auf beiden Seiten der Grenze von einer Gesundheitsversorgung nahe ihres Wohnortes profitieren können.“

    Grenzüberschreitende Projekte haben viele Vorteile. Patienten können selbst entscheiden, auf welcher Seite der Grenze sie sich behandeln lassen möchten, und zusätzlich von der lokalen medizinischen Behandlung profitieren. Dies ist in einem Notfall besonders wichtig und könnte sogar Leben retten, angenommen das nächstgelegene Krankenhaus oder der nächste verfügbare Krankenwagen befindet sich auf der anderen Seite der Grenze. Internationale Netzwerke und Zusammenarbeit bieten auch die Möglichkeit, Fachwissen aus anderen Ländern nach Niederösterreich zu bringen.

    Gesundheitsversorgung über Gemeinden hinweg

    Tschechische Patienten besuchen das Landesklinikum Gmünd

    Gerade in den Regionen Gmünd und České Velenice hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit den Alltag der Menschen erleichtert. Das Landesklinikum Waldviertel-Gmünd liegt direkt an der Grenze, während die nächste Rettungswache auf der tschechischen Seite mehr als 30 Kilometer und das nächste Krankenhaus sogar 60 Kilometer entfernt liegen.

    Ergebnis des Projekts war, dass die tschechischen Versicherungsgesellschaften die Behandlungskosten ihrer Patienten übernehmen. Dolmetscher und tschechisch-sprechende Mitarbeiter helfen Patienten und Krankenhauspersonal, miteinander zu kommunizieren. Gegenwärtig laufen Gespräche mit den beteiligten Organisationen in Südböhmen, um den Behandlungsumfang für tschechische Patienten in Gmünd von einer rein ambulanten Behandlung auf eine stationäre Behandlung auszuweiten. Darüber hinaus werden Möglichkeiten für eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen von grenzüberschreitenden „Health Cubes“ (grenzüberschreitende Gesundheitszentren) in Gmünd/České Velenice erschlossen. 

    Strahlentherapie für Niederösterreicher im AKH Znojmo

    Im Jahr 2018 erhalten 15 Patienten aus den Landeskliniken Weinviertel Mistelbach, Hollabrunn und Krems im Rahmen ihrer ersten Erfahrungen mit der Projektumsetzung eine Strahlentherapie im Krankenhaus von Znojmo. 

    Grenzüberschreitende Rettungsdienst-Kooperation mit Südmähren und Südböhmen
    Niederösterreich hat bereits Notdienstvereinbarungen mit Südmähren und Südböhmen abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird die Softwareanpassung die Kommunikation zwischen der Einsatzleitstelle 144 Notruf Niederösterreich und den Notrufzentralen in Südmähren und Südböhmen professionalisieren, um grenzüberschreitende Rettungseinsätze zu ermöglichen. Auf diese Weise wird im Notfall schnelle gegenseitige Hilfe ohne bürokratische Komplikationen gewährleistet. 

    Endometriosezentrum im Landesklinikum Melk

    Grundlage für das erste EU-zertifizierte Endometriosezentrum in Niederösterreich ist der Wissensaustausch zwischen dem Landesklinikum Melk und dem AKH Znojmo. Letzteres ist für diesen Bereich zuständig und beherbergt bereits ein solches Zentrum, in dem Patienten jetzt schneller eine Diagnose und Behandlung erhalten. Eine von zehn Frauen im gebärfähigen Alter ist von Endometrium betroffen, einer chronischen Krankheit, deren Symptome starke Schmerzen und ungewollte Kinderlosigkeit beinhalten.

    Panorama 63 - The Outermost Regions: joining forces across the EU 

    In dieser Winterausgabe von Panorama besuchen wir die EU-Gebiete in äußerster Randlage und berichten über die jüngste Konferenz der Präsidenten, an der Präsident Juncker und Kommissarin Creţu teilnahmen. Wir analysieren die erneuerte Strategie für diese Gebiete, die ihnen dabei helfen soll, ihre einzigartige Position in der EU und weltweit zu stärken, und stellen Projekte und Erfahrungsberichte vor. Außerdem gehen wir auf den kürzlich veröffentlichten Strategiebericht über die Durchführung der ESI-Fonds ein und legen eindeutige Beweise über den Umfang und die Auswirkungen dieser Investitionen auf das Leben der Bürger auf dem gesamten Kontinent vor.

    Unser regionales Profil zeigt dieses Mal die Generalitat Valenciana in Spanien, inklusive Projektprofilen und einem Interview mit Präsident Ximo Puig. Wir stellen auch junge Menschen und ihre verschiedenen Bemühungen vor, sich durch unseren Blog-Wettbewerb „Europa in meiner Region“ sowie durch unser Schulungsprogramm für junge Journalisten und das Programm „Interreg Volunteer Youth“ an der EU und Regionalpolitik zu beteiligen.

    Es gibt auch Neuigkeiten vom jüngsten Städteforum in Rotterdam zur EU-Städteagenda und einen Beitrag von der bevorstehenden bulgarischen Ratspräsidentschaft, in der die Vision und Prioritäten Bulgariens dargelegt werden. Die Rubrik „Mit eigenen Worten“ enthält Beiträge aus Frankreich, Italien und Spanien. Die Rubrik „Projekte“ führt uns nach Belgien, in die Tschechische Republik, nach Deutschland und Lettland und die Bildstrecke illustriert ein Projekt in Malta.

    Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

    Panorama 63 - The Outermost Regions: joining forces across the EU

    Die Kommission gibt heute bekannt, welche interregionalen Partnerschaften maßgeschneiderte Unterstützung im Rahmen einer neuen EU-finanzierten Pilotaktion für innovative Projekte gewonnen haben.

    Diese Pilotaktion soll Partnerschaften die Möglichkeit geben, ihre Projekte in prioritären Sektoren wie Big Data, Ressourceneffizienz, vernetzte Mobilität, eGesundheit oder Cybersicherheit in größerem Maßstab zu denken.

    Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu erklärte: „Regionen mit vergleichbaren Wettbewerbsstärken können ihre Projekte an einen gemeinsamen großen Tisch bringen.Mit der richtigen EU-Unterstützung werden aus ihren Ideen innovative Produkte, unter denen die europäischen Innovationsstars von morgen zu finden sein werden.“

    Im Rahmen einer Aufforderung zur Interessenbekundung der Kommission vom September 2017 wurden acht interregionale Partnerschaften ausgewählt, wobei jeweils eine oder mehrere koordinierende Regionen die Leitung übernehmen:

    • Eine Partnerschaft aus acht Regionen unter der Leitung der Regionen Noord-Brabant (NL), Flandern (BE) und Norte (PT) wird gemeinsame Projekte im Bereich des 3D-Drucks entwickeln.
    • Eine Gruppe von neun Regionen unter der Leitung der Region Flandern (BE) wird im Bereich der Bioökonomie zusammenarbeiten.
    • Die Bretagne (FR) wird sich gemeinsam mit drei Regionen und Estland auf Cybersicherheit konzentrieren.
    • Die Lombardei (IT) und sieben weitere Regionen haben das Thema Kreislaufwirtschaft und im Speziellen den Bedeutungsverlust des verarbeitenden Gewerbes und die Wiederaufarbeitung gewählt.
    • Die Toskana (IT), 21 weitere Regionen und Estland werden sich gemeinsam bemühen, neue Lösungen im Bereich der High-Tech-Landwirtschaft zu entwickeln.
    • Schottland (UK) und das Baskenland (ES) koordinieren eine Gruppe von 16 Regionen für gemeinsame Projekte zu erneuerbaren Energien im marinen Bereich.Die norwegische Region Sogn og Fjordane ist ebenfalls eingebunden.
    • Andalusien (ES) und fünf weitere Regionen haben nachhaltige Gebäude als ihre thematische Priorität festgelegt.
    • Andalusien (ES) und Emilia-Romagna (IT) führen eine Gruppe von neun Regionen an, die innovative Projekte im Bereich von Rückverfolgbarkeit und Big Data im Agrar- und Lebensmittelsektor entwickeln werden.

    Diese Partnerschaften werden durch spezielle, in der Kommission eingerichtete Teams aus Expertinnen und Experten mehrerer thematischer Abteilungen unterstützt werden. Diese Expertinnen und Experten werden beratend tätig sein, zum Beispiel zur Frage, wie EU-Mittel für die Finanzierung von Projekten am besten kombiniert werden können.

    Zusätzlich zu dieser praktischen Unterstützung durch die Kommission kann jede Partnerschaft externe Beratung bis zu einem Betrag von 200 000 EUR für Expansions- und Vermarktungsaktivitäten in Anspruch nehmen. Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Die nächsten Schritte

    Die Arbeit mit den Partnerschaften startet im Jänner 2018 und läuft bis 2019.

    Dieses Pilotprojekt wird neue Ansätze in der interregionalen Zusammenarbeit testen und der Europäischen Kommission Erkenntnisse liefern, die in die Reflexion über intelligente Spezialisierung nach 2020 einfließen sollen.

    Weitere Informationen:

Mehr Neuigkeiten

Introduction

In 1990, Interreg was developed as a Community Initiative in with a budget of just EUR 1 billion covering exclusively cross-border cooperation. Later, Interreg has been extended to transnational and interregional cooperation. For 2014-2020 European territorial cooperation is one of the two goals of Cohesion Policy besides investment for Growth and Job.

Interreg evolution

The 25th anniversary of Interreg has been celebrated in 2015 with a variety of events around Europe. Over the years, Interreg has become the key instrument of the European Union to support cooperation between partners across borders. The aim: to tackle common challenges together and find shared solutions - whether in the field of health, research and education, transport or sustainable energy.

2014-2020 period – Interreg V

In accordance with the new design of the European Cohesion Policy 2014-2020 and the targets set out in Europe 2020, Interreg has significantly been reshaped to achieve greater impact and an even more effective use of the investments. Key elements of the 2014-2020 reform are:
-Concentration
-Simplification
-Results orientation
The fifth period of Interreg is based on 11 investment priorities laid down in the ERDF Regulation contributing to the delivery of the Europe 2020 strategy for smart, sustainable and inclusive growth. At least, 80% of the budget for each cooperation programme has to concentrate on a maximum of 4 thematic objectives among the eleven EU priorities:

11 priorities

The fifth programming period of Interreg has a budget of EUR 10.1 billion invested in over 100 cooperation programmes between regions and territorial, social and economic partners. This budget also includes the ERDF allocation for Member States to participate in EU external border cooperation programmes supported by other instruments (Instrument for Pre-Accession and European Neighborhood Instrument).

  • 60 Cross-border – Interreg V-A, along 38 internal EU borders. ERDF contribution: EUR 6.6 billion.
  • 15 Transnational – Interreg V-B, covering larger areas of co-operation such as the Baltic Sea, Alpine and Mediterranean regions, as well as some non-EU countries. ERDF contribution: EUR 2.1 billion.
  • The interregional co-operation programme, INTERREG Europe, and 3 networking programmes (Urbact III, Interact III and ESPON) covering all 28 Member States of the EU, as well as Norway and Switzerland and in case of URBACT also Iceland and Lichtenstein. They provide a framework for exchanging experience between regional and local bodies in different countries. ERDF contribution: EUR 500 million.

Interreg Budget

Interreg and inter-regional cooperation 2014-2020: state of play - video recording of the briefing (07/05/2015)

2007-2013 period – Interreg IV

The forth programming period of Interreg had a total budget of EUR 8.7 billion (2, 5 % of the total 2007-13 allocation for cohesion policy). This budget includes the allocation for Member States to participate in EU external border cooperation programmes supported by other instruments (Instrument for Pre-Accession and European Neighborhood Instrument). The budget was distributed as follows:

  • 60 Cross-border – Interreg IV-A, along 38 internal EU borders. ERDF contribution: EUR 5.6 billion.
  • 13 Transnational – Interreg IV-B, covering larger areas of co-operation such as the Baltic Sea, Alpine and Mediterranean regions. ERDF contribution: EUR 1.8 billion.
  • The interregional co-operation programme (INTERREG IVC) and 3 networking programmes (Urbact II, Interact II and ESPON) cover all 28 Member States of the EU. They provide a framework for exchanging experience between regional and local bodies in different countries. ERDF contribution: EUR 445 million.

The European Grouping of Territorial Cooperation

Meetings & Events

Interreg Annual Meeting April 26-28 2017

Interreg Annual Meeting June 6-7 2016

Interreg Annual Meeting September 15 2015

Interreg Annual Meeting May 19-20 2014

European Territorial Cooperation Annual Meeting 2013

Annual meeting of cross-border programmes 2011

Publications

European Territorial Cooperation: building bridges between people