EU investiert 134 Mio. EUR in die Förderung der Zusammenarbeit im nördlichen deutsch-polnischen Grenzgebiet

 Weitere Extras

  •  
  •  Text verkleinern  
  •  Text vergrößern  

28/09/2015

Die Europäische Kommission hat heute das neue grenzübergreifende Kooperationsprogramm („Interreg“) „Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg–Polen“ angenommen, das mit 157,6 Mio. EUR ausgestattet ist; davon werden mehr als 134 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereitgestellt. Insgesamt werden im Zeitraum 2014-2020 drei grenzübergreifende Kooperationsprogramme für das deutsch-polnische Grenzgebiet mit EU-Regionalfondsmitteln unterstützt.

Corina Crețu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik, erklärte: „Die Investitionen im Rahmen dieses Programms werden Deutschland und Polen den Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ermöglichen und den deutschen und polnischen Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, insbesondere in puncto Beschäftigung und nachhaltiges Wachstum. Das Programm wird zweifellos zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen auf beiden Seiten der Grenze beitragen.“

Das neue Programm befasst sich mit einer Vielzahl gemeinsamer Herausforderungen und Chancen. Zuerst einmal wird die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den deutschen und polnischen Behörden helfen, sprachliche und soziokulturelle Barrieren abzubauen. Ein weiteres Ziel des Programms ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen sowie die Bewahrung und Förderung des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes, insbesondere durch gemeinsame Tourismusaktivitäten. Schließlich werden im Rahmen des Programms gemeinsame Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen von der Vorschule über die Universität bis hin zum lebenslangen Lernen angeboten, was zur Entwicklung qualifizierter Arbeitskräfte beiträgt.

Weitere Informationen:

News