Instrument für Heranführungshilfe (IPA)

Seit Januar 2007 ersetzt das Instrument für Heranführungshilfe (IPA) eine Reihe von Programmen und Finanzierungsinstrumenten der Europäischen Union für die Heranführung von Beitrittskandidaten oder potenziellen Beitrittskandidaten: PHARE, PHARE CBC, ISPA, SAPARD, CARDS und das Finanzierungsinstrument für die Türkei.

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Das Instrument für Heranführungshilfe 2007-2013 ("IPA I") deckt folgende fünf Bereiche ab:

  • Institutionenaufbau und Demokratisierung;
  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit (mit den EU-Mitgliedstaaten und anderen IPA-Ländern);
  • Regionale Entwicklung (Transportwesen, Umwelt und wirtschaftliche Entwicklung);
  • Humanressourcen (Stärkung des Humankapitals und Kampf gegen Diskriminierung);
  • Entwicklung des ländlichen Raums.

Die im Rahmen des IPA förderfähigen Länder sind in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Die EU-Beitrittskandidaten (die Türkei, Albanien, Montenegro, Serbien und die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) können im Rahmen aller fünf Komponenten des IPA gefördert werden;
  • Den potenziellen Beitrittskandidaten aus dem westlichen Balkan (Bosnien und Herzegowina, Kosovo im Sinne der Resolution 1244/99 des UN-Sicherheitsrates) stehen nur die ersten beiden Komponenten offen.

Der Rechtsrahmen für das Instrument für Heranführungshilfe IPA 2014-2020 ("IPA II") und die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Instruments fallen in die Zuständigkeit der GD Nachbarschaft und Erweiterungsverhandlungen, mit Ausnahme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und IPA-Ländern.

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