Financial Instruments in Cohesion Policy

Financial instruments represent a resource-efficient way of deploying cohesion policy resources in pursuit of the Europe 2020 Strategy objectives. Targeting projects with potential economic viability, financial instruments provide support for investments by way of loans, guarantees, equity and other risk-bearing mechanisms, possibly combined with technical support, interest rate subsidies or guarantee fee subsidies within the same operation.

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News

    Die Europäische Kommission hat heute zwei neue Standard-Finanzinstrumente genehmigt, die direkt einsetzbar sind und den Zugang von neuen Unternehmen und Projektträgern von Stadtentwicklungsprojekten zu Finanzmitteln erleichtern sollen.

    Im Zeitraum 2014-2020 bestärkt die Kommission die Mitgliedstaaten darin, ihre Investitionen im Rahmen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) durch Finanzinstrumente wie Darlehen, Eigenkapitalbeteiligungen und Garantien gemäß den Zielen der Investitionsoffensive zu verdoppeln.

    Standard-Finanzinstrumente sind bereits mit der ESI-Fonds-Verordnung und den Vorschriften für staatliche Beihilfen vereinbar und sollen den Einsatz revolvierender Finanzhilfen – anstelle traditioneller Finanzhilfen – durch die Mitgliedstaaten erhöhen und private und öffentliche Mittel kombinieren.

    Drei Instrumente dieser Art gibt es bereits: das Darlehen mit Risikoteilung (Aufteilung der Risiken zwischen öffentlichen und privaten Ressourcen) und das begrenzte Garantieinstrument (Einsatz öffentlicher Gelder als Garantie bei Kreditausfall im Darlehensportfolio einer Bank). Beide Instrumente verbessern den Zugang von KMU zu Finanzmitteln. Das dritte Instrument ist ein Renovierungsdarlehen für Projekte zur Energieeffizienz und für erneuerbare Energien im Wohnungssektor.

    Heute präsentiert die Kommission zwei weitere Instrumente:

    • Eine Koinvestitionsfazilität zur Bereitstellung von Finanzmitteln für Start-ups und KMU. Diese Unterstützung wird die Entwicklung von Geschäftsmodellen und die Erschließung zusätzlicher Finanzmittel ermöglichen, und zwar durch ein gemeinsames Anlagesystem, das von einem Hauptfinanzintermediär verwaltet wird. Die Gesamtinvestitionsmittel aus öffentlichen und privaten Quellen können sich auf bis zu 15 Mio. EUR je KMU belaufen. Im Zeitraum 2007-2013 war SAS JEREMIE in der französischen Region Languedoc-Roussillon ein Beispiel für eine solche Koinvestitionsfazilität, bei der Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingesetzt wurden, um Privatkapital zu mobilisieren und in High-Tech-KMU in der Region zu investieren.
    • Mit Stadtentwicklungsfonds werden z. B. nachhaltige städtische Projekte in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Energieeffizienz und Sanierung städtischer Gebiete unterstützt. Die Projekte müssen finanziell tragfähig und Teil einer integrierten Strategie für nachhaltige Stadtentwicklung sein. Die Gesamtinvestitionsmittel aus öffentlichen und privaten Quellen können sich auf bis zu 20 Mio. EUR je Projekt belaufen. Die Unterstützung erfolgt in Form eines von einem Finanzintermediär verwalteten Darlehensfonds mit ESI-Fonds-Mitteln und einem Mindestbeitrag von 30 % Privatkapital. Ein derartiger Stadtentwicklungsfonds wurde im Zeitraum 2007-2013 in Pommern/Polen entwickelt.

    Weitere Informationen

Mehr Neuigkeiten

Besides the obvious advantages of recycling funds over the long term, financial instruments help to mobilise additional public or private co-investments in order to address market failures in line with Europe 2020 and cohesion policy priorities. Their delivery structures entail additional expertise and know-how, which helps to increase the efficiency and effectiveness of public resource allocation. Moreover, these instruments provide a variety of incentives to better performance, including greater financial discipline at the level of supported projects.

Financial instruments have been used for delivering investments for Structural Funds since the 1994-1999 programming period. Their relative importance has increased during the programming period 2007-2013 and they now represent around 5 % of total European Regional Development Fund (ERDF) resources. In the light of the current economic situation and the increasing scarcity of public resources, financial instruments are expected to play an even stronger role in cohesion policy in the 2014-2020 programming period.

ESIF and EFSI complementarities

  • European Structural and Investment Funds and European Fund for Strategic Investments complementarities: Ensuring coordination, synergies and complementarity en pdf

Documents

  • Financial instruments under the European Structural and Investment Funds: Summaries of the data on the progress made in financing and implementing the financial instruments for the programming period 2014-2020 in accordance with Article 46 of Regulation (EU) No 1303/2013 of the European Parliament and of the Council
    • Situation as at 31 December 2015 pdf English
  • fi-compass is designed to meet the needs of ESIF managing authorities, EaSI microfinance providers and other interested parties, by providing practical know-how and learning tools on financial instruments.
  • Financial instruments in ESIF programmes 2014-2020 - A short reference guide for Managing Authorities en pdf
  • Review of the Role of the EIB Group in European Cohesion Policy en pdf
  • 'EC regulatory guidance and manuals are available on www.fi-compass.eu/resources

Contact

European Commission - DG Regional Policy
Unit B3 - Financial Instruments and relations with International Financial Institutions
Avenue de Beaulieu 5
B-1160 Brussels
Tel: 32 2 29 90808 / 59332
Fax: +32 2 292 0904
REGIO-B3-FINANCIAL-INSTRUMENTS@ec.europa.eu