Operationelles Programm 'East Midlands'

Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes Programm im Rahmen des Ziels 'Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung'

Vereinigte Königreich

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Am 13. Dezember 2007 genehmigte die Europäische Kommission das operationelle Regionalprogramm für die East Midlands für den Zeitraum 2007-2013. Das operationelle Programm fällt unter das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ und verfügt über einen Gesamtetat von rund 540 Mio. EUR. Die Gemeinschaftshilfe aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beläuft sich auf rund 270 Mio. EUR, d. h. etwa 2,5 % der gesamten, im Rahmen der Kohäsionspolitik 2007-2013 für das Vereinigte Königreich vorgesehenen EU-Fördermittel.

1. Ziel und Zweck des Programms

Das strategische Ziel dieses Programms besteht darin, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Region East Midlands eine Region mit hoch produktiven, innovativen und nachhaltigen Unternehmen wird, und ihre am meisten benachteiligten Gemeinden dabei zu unterstützen, ihr wirtschaftliches Potenzial auszuschöpfen. Mit dem strategischen Ansatz soll zunächst auf die relativ niedrige Leistungsfähigkeit der Region im Hinblick auf Innovation und Ressourceneffizienz und außerdem auf die niedrige Unternehmensgründungsquote und die beschränkten Beschäftigungsmöglichkeiten in benachteiligten und abgelegenen Gegenden reagiert werden.

2. Erwartete Auswirkungen der Investitionen

Es wird erwartet, dass im Rahmen des Programms 8 600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden und die Bruttowertschöpfung der Region um bis zu 260 Mio. EUR angehoben wird. Das Programm stellt Unterstützung für rund 9 300 Unternehmen bereit, von denen 20 % Unterstützung im Hinblick auf die Energie- und Ressourceneffizienz erhalten. Rund 2 300 Unternehmen in der Region East Midlands werden mit Unterstützung des Programms neue Kooperationen mit der Wissensbasis im Vereinigten Königreich eingehen.

3. Prioritätsachsen

Das operationelle Programm ist in folgende Prioritätsachsen gegliedert:

Prioritätsachse 1: Innovation und nachhaltige Unternehmenspraxis [rund 43 % der Gesamtförderung]:

Im Mittelpunkt dieser Prioritätsachse steht die Verbesserung der Vermarktung von Innovationen bei KMU, in vorrangigen Wirtschaftszweigen und bei Unternehmen mit einem starken Wachstumspotenzial, um Erzeugnisse und Dienstleistungen mit Mehrwert zu schaffen und bereitzustellen. Dies umfasst auch die Unterstützung von KMU bei ihrem Engagement zugunsten von FuE für neu entstehende und Grundlagentechnologien. Außerdem wird Innovation zur Verbesserung der Ressourceneffizienz gefördert und unterstützt.

Prioritätsachse 2: Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenstätigkeit in benachteiligten Gemeinden [rund 53 % der Gesamtförderung]:

Diese Prioritätsachse befasst sich vornehmlich mit der Ankurbelung der Unternehmenstätigkeit in den am meisten benachteiligten Gebieten und nutzt zugleich potenzielle Verbindungen zu angrenzenden Gebieten mit einem höheren Wirtschaftswachstum. Das Ziel lautet, neue wirtschaftliche Möglichkeiten auf dem einheimischen Markt zu schaffen, um die Ungleichheiten innerhalb der Region abzubauen.

Prioritätsachse 3: Technische Hilfe [rund 4 % der Gesamtförderung]:

Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden Mittel für die Verwaltung, Überwachung, Beurteilung, Information und Kontrolle des operationellen Programms bereitgestellt.

Sach- und Finanzdaten

Operationelles Programm 'East Midlands'

Interventionsform

Operationelles Programm

CCI

2007UK162PO010

Number of decision

C/2007/6577

Datum der endgültigen Annahme

13/12/2007

Mittelaufschlüsselung nach Prioritätsachse

Prioritätsachse EU-Investitionen Nationaler öffentlicher Finanzierungsbeitrag Öffentliche Beiträge insgesamt
Innovation und nachhaltige Unternehmenspraxis 115 453 273 142 974 111 258 427 384
Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenstätigkeit in benachteiligten Gemeinden 142 302 871 74 507 636 216 810 507
Technische Hilfe 10 739 839 10 739 839 21 479 678
Gesamtausgaben 268 495 983 228 221 586 496 717 569