Operationelles Programm 'Dänemark - Deutschland'

Durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes Programm im Rahmen des Ziels 'Europäische territoriale Zusammenarbeit'

Deutschland

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Am 21. Dezember 2007 billigte die Europäische Kommission das Operationelle Programm für die grenzübergreifende europäische Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland für den Zeitraum 2007-2013. Mit diesem Programm werden gemeinschaftliche Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Region Sjælland in Dänemark und einzelne Gebiete Schleswig-Holsteins in Deutschland bereitgestellt.

Das operationelle Programm fällt unter das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ und ist mit einem Gesamtetat von rund 31 Mio. EUR ausgestattet. Der Gemeinschaftsbeitrag über den Europäischen Fonds für regionale Zusammenarbeit (EFRE) beläuft sich auf etwa 23 Mio. EUR. Dies entspricht ungefähr 0,3 % der insgesamt für das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2007-2013 vorgesehenen Mittel.

1. Ziel und Zweck des Programms

Übergeordnetes Ziel des Programms ist die Etablierung einer funktionierenden maritimen Region im Ostseeraum, unter gleichzeitiger Verbesserung der Attraktivität und wirtschaftlichen Positionierung des Programmgebiets entlang der Achse Hamburg-Kopenhagen-Malmö.

2. Erwartete Wirkung der Investitionen

Im Folgenden sind einige voraussichtliche Wirkungen der Programmbeihilfen aufgeführt:

  • eine bessere Anbindung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und verbesserte internationale Nutzung der Innovationsquellen;
  • verbesserter transnationaler Austausch von Technologie und Know-how;
  • mehr öffentliche Mittel für die Schaffung und Nutzung von Innovationen;
  • verbesserte Kapazität und Interoperabilität verschiedener Transport- und IKT-Netzwerke;
  • verbesserte institutionelle Kapazität und Effizienz im Bereich Wasserwirtschaft;
  • Erhöhung des nachhaltigen wirtschaftlichen Potenzials der maritimen Ressourcen;
  • verbesserte Fähigkeiten im Umgang mit Risiken und Gefahren;
  • Bündelung der Ressourcen der Ballungsräume, Städte und ländlichen Regionen zur Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion der Ostseeregion;
  • mehr regionale Identität und Anerkennung;

3. Prioritätsachsen

Das Operationelle Programm umfasst folgende Prioritätsachsen:

Priorität 1: Wirtschaft, Innovation, Maritimes & Umwelt [rund 45,6 % des Gesamtetats]

Zu den im Rahmen dieser Priorität geförderten Aktivitäten gehört die Stärkung unternehmerischer Initiativen, Förderung der Region als Wirtschaftsstandort, Produktentwicklung, Verbesserung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen, Stärkung des Gesundheitssektors und der maritimen Wirtschaft, Belebung des Tourismus und Schutz des kulturellen Erbes. Ebenso wird die Nachhaltigkeit gefördert, indem Aktionen finanziert werden, die dem Umweltschutz und der Förderung regenerativer Energiequellen dienen.

Priorität 2: Grenzüberschreitende Strukturen & Humanressourcen [rund 45,6 % des Gesamtetats]

Diese Priorität legt das Hauptaugenmerk auf die Stärkung der regionalen Identität, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit bei den Sprachlernprogrammen, die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes sowie die Verbesserung des grenzübergreifenden öffentlichen Personenverkehrs.

Priorität 3: Technische Hilfe [rund 8,8% des Gesamtetats]

Technische Hilfe wird für die Verwaltung des Programms sowie für Maßnahmen im Bereich Information und Kommunikation zur Verfügung gestellt.

Sach- und Finanzdaten

Operationelles Programm 'Dänemark - Deutschland'

Interventionsform

Operationelles Programm

CCI

2007CB163PO057

Number of decision

C/2007/6600

Datum der endgültigen Annahme

21/12/2007

Mittelaufschlüsselung nach Prioritätsachse

Prioritätsachse EU-Investitionen Nationaler öffentlicher Finanzierungsbeitrag Öffentliche Beiträge insgesamt
Wirtschaft, Innovation, Maritimes & Umwelt 10 763 000 3 587 666 14 350 666
Grenzüberschreitende Strukturen & Humanressourcen 10 763 000 3 587 666 14 350 666
Technische Hilfe 1 374 000 1 374 000 2 748 000
Gesamtausgaben 22 900 000 8 549 332 31 449 332