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Entwicklungsprogramme


Schweden

Operationelles Programm 'Småland und Inseln'

Vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007–2013 kofinanziertes Programm

Die Europäische Kommission billigte am 9. August 2007 ein operationelles Programm für die Region Småland in Schweden (mit den Inseln Jönköping, Kronoberg, Kalmar und Gotland) für den Zeitraum 2007-2013 im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“. Der Gesamtetat des Programms beläuft sich auf rund 168 Mio. EUR, und die Gemeinschaft stellt aus dem EFRE etwa 67 Mio. EUR bereit (ca. 3,6 % der gesamten EU-Investitionen in Schweden im Rahmen der Kohäsionspolitik 2007-13).

1. Zweck und Ziel des Programms

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In Bezug auf Umweltschutz bezweckt das operationelle Programm die Nutzung der regionalen Ressourcen als Beitrag zu nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum und zu Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit. Die Region wird befähigt, sich besser an künftige Herausforderungen anpassen und diese meistern zu können. Darüber hinaus sieht das Programm Maßnahmen zur Zusammenarbeit zwischen den Regionen vor.

Im Rahmen des Programms sollen 1200 neue Betriebe und 4200 neue Arbeitsplätze entstehen. Das öffentliche Verkehrswesen der Region soll optimal koordiniert werden. Die Investitionen zielen jedoch hauptsächlich auf folgende Maßnahmen ab:

  • Förderung des Zugangs zu Beschäftigung, Freizeitaktivitäten, Bildung, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Innovation
  • Erneuerung des regionalen Wirtschaftslebens durch Ermöglichung von Maßnahmen für Cluster und Netzwerke.

2. Erwartete Auswirkungen der Investitionen

Mithilfe des Programms sollen 1200 neue Betriebe und 4200 neue Arbeitsplätze für Frauen und Männer gleichermaßen entstehen, . 20 innovative Vorhaben im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) dienen der Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschungseinrichtungen und öffentlicher Hand. Mit weiteren 10 Projekten wird Unternehmertum gefördert, während 100 Firmen an Produktentwicklungsvorhaben teilnehmen werden. Zusätzlich sind 100 Firmenkooperationen für Markterweiterungen geplant, und 56 Projekte werden mit Risikokapital unterstützt. Das operationelle Programm soll fünf neue Lösungen für Verkehr und Kommunikation erarbeiten, um Pendlerzeiten zu verkürzen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verkehrsträgern auszubauen.

3. Prioritätsachsen

Das EFRE-Programm 2007-2013 für Småland und Inseln umfasst folgende Prioritätsachsen:

Prioritätsachse 1: Erreichbarkeit [rund 32,0 % der Gesamtfinanzierung]:  Diese Prioritätsachse dient der Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch Förderung eines Programmgebiets mit einer gut entwickelten, zuverlässigen Infrastruktur, die möglichst umweltschonende regionale Erweiterung und chancengleiche Entwicklung für Männer und Frauen ermöglicht. Ziel ist eine effiziente Kommunikationsstruktur für die Wirtschaft sowie für den Reise- und Personenverkehr. Die horizontalen Programmkriterien werden berücksichtigt, um der Wirtschaft durch eine geringere Anzahl an Arbeitsmarktregionen Impulse zu verleihen. Ein weiteres Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs und der Kohlendioxidemissionen pro Einwohner in den jeweiligen Sektoren. Dies erfolgt durch Initiativen zur Verwirklichung intermodaler Lösungen für den Personen- und den Güterverkehr sowie durch Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung neuer Dienste und Anwendungen im IT-Bereich.

Prioritätsachse 2: Innovation und Unternehmertum [rund 64,0 % der Gesamtfinanzierung]:  Zu dieser Prioritätsachse zählen Maßnahmen in den Bereichen „Innovatives Umfeld und Prozesse“ und „Unternehmertum“. Sie dienen der wirtschaftlichen Wiederbelebung und sollen Anreize für Unternehmensgründungen bieten. Ihr Ziel ist die Stärkung der lokalen und regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch Entwicklung eines Programmgebiets mit wettbewerbsfähigen Unternehmen und einem starken Unternehmertum, das nachhaltiges Wachstum bewirkt. Mit Unterstützung der öffentlichen Hand und der Hochschulen/F&E stellt das regionale Strukturfondsprogramm daher auf die Förderung von Initiativen ab, bei denen Firmen zwecks Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit untereinander kooperieren.

Prioritätsachse 3: Technische Hilfe [rund 4,0 % der Gesamtfinanzierung]:  Mithilfe dieser Prioritätsachse sollen Verwaltung, Monitoring und Evaluierung sowie die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit des operationellen Programms unterstützt werden.

4. Managing authority

Tillväxtverket (Swedish Agency for Economic and Regional Growth)
Östra Storgatan 67, Box 2005
S-550 02 Jönköping
Tel.: +46 8 681 95 51
E-mail.: programkontoret.smalandochoarna@tillvaxtverket.se
Programme manager
Henrik, Blomberg
Web: Tillväxtverket (Swedish Agency for Economic and Regional Growth)

Sach- und Finanzdaten

Titel : Operationelles Programm 'Småland und Inseln'

Interventionsform : Operationelles Programm

CCI : 2007SE162PO002

Nr. der Entscheidung : C/2007/3897

Datum der endgültigen Annahme : 2007-08-09

Mittelaufschlüsselung nach Prioritätsachse
Prioritätsachse EU-Investitionen Nationaler öffentlicher Finanzierungsbeitrag Öffentliche Beiträge insgesamt
Erreichbarkeit 27 081 558 42 358 334 55 337 328
Innovation und Unternehmertum 37 663 117 56 494 676 107 907 793
Technische Hilfe 2 697 695 2 697 695 5 395 390
Gesamtausgaben 67 442 370 101 550 705 168 640 511
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