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Entwicklungsprogramme


Irland, Finnland, Schweden, Vereinigte Königreich

Operationelles Programm 'Northern Periphery'

Durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit 'Northern Periphery Programme' im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

Am 28. September genehmigte die Europäische Kommission ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Irland, Finnland, Schweden und dem Vereinigten Königreich unter Beteiligung der Färöer-Inseln, Grönlands, Islands und Norwegens für den Zeitraum 2007-2013.

Das Programm „Northern Periphery 2007-2013“ sieht die Bereitstellung von Fördermitteln der Gemeinschaft für folgende Regionen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ vor:

Irland: „Border, Midland and Western“ (nur die Grafschaften Donegal, Lietrim, Sligo, Galway und Mayo), „Southern and Eastern“ (nur die Grafschaften Clare, Limerick, Cork und Kerry);

Finnland: „Itä-Suomi“, „Pohjois-Suomi“ und „Länsi-Suomi“ (nur die Region Keski-Suomi);

Schweden: Mellersta Norrland und Övre Norrland;

Vereinigtes Königreich: „North Eastern Scotland“ (nur „North East Moray“), „South Western Scotland“ (nur „Dumfries & Galloway“), „Highlands & Islands“ und „Northern Ireland“ (mit Ausnahme von „Belfast“ und „Outer Belfast“).

Das Programm ist insgesamt mit ca. 59 Mio. EUR ausgestattet. Die Investitionen der Gemeinschaft aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) belaufen sich auf ca. 35 Mio. EUR. Die vier Drittstaaten finanzieren ihre Beteiligung selbst und bringen weitere 10 Mio. EUR an gleichgestellten Beträgen ein.

1. Zweck und Ziel des Programms

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Das „Northern Periphery Programme“ betrifft ein Gebiet, das sich durch große Vielfalt auszeichnet und über beträchtliche natürliche, kulturelle und menschliche Ressourcen verfügt. Die Chancen und Entwicklungshindernisse der am Programm beteiligten Regionen sind vergleichbar. Die Kooperationsstrategie stützt sich auf eine engere Zusammenarbeit zur Verwirklichung der Ziele der Strategien von Lissabon und Göteborg.

Das Programm soll den abgelegenen Regionen und Randgebieten im Norden Europas helfen, ihr wirtschaftliches, soziales und ökologisches Potenzial zu entwickeln. Dies soll durch grenzübergreifende Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, Zugänglichkeit, nachhaltige Entwicklung, natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe geschehen.

2. Prioritätsachsen

Das „Northern Periphery Programme 2007-2013“ umfasst vier thematische Interventionsbereiche für die transnationale Komponente des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit durch Entwicklung der Kapazitäten für Innovation und Vernetzung in ländlichen und peripheren Gebieten;
  • Förderung der Entwicklung im Programmgebiet durch Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie fortschrittlicher Verkehrssysteme;
  • Stärkung der Synergien zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum;
  • Beitrag zu einer nachhaltigeren Entwicklung durch Verbesserung der Beziehungen zwischen Städten und ländlichen Gebieten und durch Bewahrung des regionalen Erbes.

Das „Northern Periphery Programme 2007-2013“ ist in folgende Prioritätsachsen untergliedert:

Prioritätsachse 1: Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in abgelegenen Regionen und Randgebieten [ca. 56,4 % der Gesamtförderung]

Spezifische Ziele dieser Prioritätsachse sind:

  • Austausch vorbildlicher Verfahren und Einrichtung von Netzen zur Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU); dadurch soll die Innovationskapazität verstärkt, die Entwicklung von Innovationssystemen erleichtert und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden;
  • Einrichtung transnationaler Kooperationsnetze und Wissenstransfer als Mittel zur Schaffung und Entwicklung neuer innovativer Produkte;
  • Kooperation und Austausch bewährter Verfahren zwischen KMU;
  • Einsatz von IKT zur Entwicklung der nördlichen Randgebiete;
  • Nutzung früherer Erfahrungen und Netze im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Straßenverkehrs und anderer Formen des öffentlichen und privaten Verkehrs;
  • Ausbau des Kurzstreckenseeverkehrs und der Intermodalität, die einen komparativen Vorteil für die nördlichen Randgebiete darstellen, da sich viele Meeres- und Küstenregionen in dem Gebiet befinden;
  • Kapazitätsaufbau zur Vorbeugung und Reaktion auf Krisensituationen und Naturkatastrophen.

Prioritätsachse 2: Nachhaltige Entwicklung der natürlichen Ressourcen [ca. 37,6 % der Gesamtförderung]

Spezifische Ziele dieser Prioritätsachse sind:

  • Effiziente, nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Ressourcen;
  • Analyse der möglichen Folgen des Klimawandels und Mittel, um diesen entgegenzuwirken;
  • Entwicklung kleinskaliger Problemlösungen in Bezug auf erneuerbare Energieträger;
  • Partnerschaften zwischen Städten und ländlichen Gebieten;
  • Zusammenarbeit und Netze zwischen privatem, öffentlichem und gemeinnützigem Sektor;
  • Förderung des natürlichen und kulturellen Erbes, das der Entwicklung zukunftsfähiger Unternehmen zugute kommt.

Prioritätsachse 3: Technische Hilfe [ca. 6,0 % der Gesamtförderung]

Während der Programmdurchführung wird technische Hilfe geleistet. Fördermittel stehen für Verwaltungs-, Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen zur Verfügung.

3. Verwaltungsbehörde

Northern Periphery Programme
Joint Programme Secretariat
Strandgade 91, 4 sal
DK-1401 København K
Tel.: +45 3253 3784
Fax.: +45 32 83 37 75
E-mail.: northernperiphery@npp2.net
Web: Programm 'Nördliche Randgebiete'
The County Administrative Board of Västerbotten (Länsstyrelsen i Västerbotten)
Storgatan 71 B
S-901 86 Umeå
Anneli, Nilsson
Tel.: +46 90 10 70 00
Fax.: +46 90 10 71 00
E-mail.: anneli.nilsson@ac.lst.se
Web: Provinz Västerbotten

Sach- und Finanzdaten

Titel : Operationelles Programm 'Northern Periphery'

Interventionsform : Operationelles Programm

CCI : 2007CB163PO027

Nr. der Entscheidung : C/2007/4421

Datum der endgültigen Annahme : 2007-09-28

Mittelaufschlüsselung nach Prioritätsachse
Prioritätsachse EU-Investitionen Nationaler öffentlicher Finanzierungsbeitrag Öffentliche Beiträge insgesamt
Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in abgelegenen Regionen und Randgebieten 19 804 931 33 008 217 52 813 148
Nachhaltige Entwicklung der natürlichen Ressourcen 13 203 287 22 005 478 35 208 765
Technische Hilfe 2 106 908 4 213 816 6 320 724
Gesamtausgaben 35 115 126 59 227 511 94 342 637
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