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Urban II : Hintergrund

Strukturmaßnahmen unterstützen die Lösung städtischer Probleme

Der von der Kommission im Oktober 1998 verabschiedete "Aktionsrahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung" erkennt die Bedeutung der städtischen Dimension in den Gemeinschaftspolitiken an und unterstreicht insbesondere die Möglichkeiten, die die von den Strukturfonds kofinanzierten regionalen Entwicklungsprogramme bieten.

Die Programmplanungsdokumente der unter den Vorrangigen Zielen 1 und 2 im Zeitraum 2000-2006 förderfähigen Regionen umfassen integrierte Maßnahmen zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in zahlreichen städtischen Gebieten. Über ein integriertes territoriales Konzept können diese Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur ausgewogenen Entwicklung oder zur Umstellung der betreffenden Regionen leisten. Die im Rahmen von Ziel 3 finanzierten Maßnahmen stärken darüber hinaus den sozialen Zusammenhalt in den nicht von den Zielen 1 und 2 abgedeckten Städten.

Die Gemeinschaftsinitiative Urban II weist gegenüber den Interventionen der Programme der Vorrangigen Ziele einen besonderen Mehrwert auf, da sie die Entwicklung und Umsetzung besonders innovativer Strategien zur nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Wiederbelebung in einer beschränkten Zahl städtischer Gebiete in ganz Europa unterstützt. URBAN II kann auch als Brücke zwischen den in kleinem Maßstab durchgeführten innovativen Konzepten und einer integrierten und partizipatorischen Vorgehensweise in den wichtigsten Programmen der Strukturfonds dienen.

Vor diesem Hintergrund sind Urban II folgende Ziele gesteckt:

  1. Förderung der Erarbeitung und Umsetzung besonders innovativer Strategien für eine wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung kleiner und mittelgroßer städtischer Krisengebiete in Ballungsgebieten;
  2. Erweiterung und Austausch der Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Wiederbelebung und der nachhaltigen Stadtentwicklung in der Union.

Während des Programmplanungszeitraums 1994-1999 hat URBAN I Programme für insgesamt 118 städtische Gebiete finanziert. Die Unterstützung der Gemeinschaft belief sich zu den Preisen von 1999 auf nahezu 900 Millionen Euro. Dies ermöglichte eine förderfähige Gesamtinvestition von 1,8 Milliarden Euro, die 3,2 Millionen Personen in ganz Europa zugute kam. Die durchgeführten Maßnahmen haben eine sichtliche Verbesserung der Lebensqualität in den betreffenden Zielzonen ermöglicht. Die ermutigenden Ergebnisse zeigen die Bedeutung des von URBAN vorgeschlagenen Konzepts, wenn es darum geht, für die starke Konzentration von Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsproblemen, die in den städtischen Ballungsgebieten immer schwerwiegender werden, eine Lösung zu finden. Dies beinhaltet eine Reihe von Interventionen, die die Renovierung veralteter Infrastrukturen mit Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft und Beschäftigung verbinden, ergänzt durch Maßnahmen, die auf die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und die Verbesserung der Qualität der Umgebung abzielen.

Im Zeitraum 1989 bis 1999 wurde im Rahmen der innovativen Aktionen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ein weiterer Betrag von 164 Millionen Euro für die Finanzierung von 59 Städtischen Pilotprojekten (SPP) bereitgestellt. Diese Projekte haben die städtische Innovation sowie Experimente in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Umwelt in einem kleineren Maßstab als URBAN begünstigt und ermutigende Ergebnisse erbracht, insbesondere bei den auf Beteiligung und Integration basierenden Konzepten zur städtischen Wiederbelebung.


 
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