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Strukturmaßnahmen unterstützen die Lösung städtischer Probleme

Die meisten europäischen Bürger leben in städtischen Gebieten. Städte sind Zentren des Wirtschaftswachstums, können aber gleichzeitig mit geballten sozialen, ökologischen und ökonomischen Schwierigkeiten konfrontiert sein. Die im Rahmen der Kohäsionspolitik der Europäischen Union durchgeführte Gemeinschaftsinitiative URBAN dient der Erneuerung städtischer Gebiete und krisenbetroffener Stadteile.

Die zweite URBAN-Runde („URBAN II") besteht aus 70 Programmen in der gesamten EU, die rund 2,2 Millionen Einwohner betreffen. In diesen Gebieten verschlechtern sich die Bedingungen oftmals rapide, es stellen sich ganz spezielle Herausforderungen. Beispielsweise betragen die durchschnittlichen Arbeitslosen- und Verbrechensraten in URBAN-II-Gebieten das Zweifache des EU-Durchschnitts; hinzu kommt, dass der Anteil an Einwanderern mehr als doppelt so hoch ist wie in den durchschnittlichen Stadtgebieten in der Europäischen Union. Nicht zuletzt liegt der Anteil an Grünflächen - ein Indikator für Umweltqualität und angenehme Umgebung - nur bei der Hälfte des EU-Durchschnitts.

Zwischen den Jahren 2001 und 2006 wird die Europäische Union über 728 Euro der Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in diese Gebiete investieren. Zusammen mit lokaler und nationaler Kofinanzierung, auch vom Privatsektor, beläuft sich die Investition auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Die Fördergelder konzentrieren sich auf die Erneuerung der physischen Umgebung und der Umwelt, soziale Eingliederung, Ausbildung, Unternehmertum und Beschäftigung.

Die Initiative URBAN kennzeichnet sich durch den hohen Grad an Beteiligung der lokalen Ebene. In den meisten Fällen sind die Kommunalbehörden für die tägliche Umsetzung zuständig. Sie werden dabei von lokalen Gemeinschaftsgruppen beraten und arbeiten in Partnerschaft mit den einschlägigen nationalen/regionalen Behörden und der Europäischen Kommission. Interessant ist auch, dass zwecks europaweitem Informations- und Erfahrungsaustausch über nachhaltige Stadtentwicklung ein Netzwerk der URBAN-II-Programme („URBACT") eingerichtet werden soll.

 

6. Dezember 2005: Öffentlichen Beratungsprozess zu den Themen Stadtentwicklung und nachhaltige Gemeinden „Die Kohäsionspolitik und die Stadt: der Beitrag der Stadt zu Wachstum und Beschäftigung in der Region“

Weitere Informationen:

Nützliche Adressen von Städtenetzen:

Einblick in die Regionalpolitik:

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