Gesundheit

Gesunde Menschen sind für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region und ihr Wirtschaftswachstum von grundlegender Bedeutung. Die Bevölkerung einer Region, die gesünder und länger lebt, kann länger erwerbstätig sein, belastet weniger die Gesundheitssysteme und – was besonders wichtig ist – ist für das wirtschaftliche und nachhaltige Wachstum der Region ein Pluspunkt.

Ziel der Kohäsionspolitik ist es, die Disparitäten zwischen den europäischen Regionen zu verringern, damit der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gestärkt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird die Gesundheit zunehmend als Priorität anerkannt. Die wichtigsten Instrumente zur Gewährleistung eines größeren wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts im Gesundheitsbereich sind der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF).

Zwischen 2007 und 2013 sind Investitionen in die Infrastruktur im Gesundheitswesen von über 5 Milliarden Euro geplant, was 1,5 % der gesamten Mittel ausmacht, wobei insbesondere Mittel für die im Rahmen des Konvergenzziels förderfähigen Regionen bereitgestellt werden. Ausgaben zur Unterstützung sonstiger Maßnahmen im Gesundheitswesen werden mit Mitteln aus anderen Haushaltslinien finanziert, wie etwa den Haushaltslinien für Forschung und Innovation, Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen, Informationsgesellschaft (elektronische Gesundheitsdienstleistungen für die Bürger) und Humankapital (aktives Altern und Verlängerung des Erwerbslebens).

 

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