Beschäftigung und soziale Eingliederung

Die Förderung der Integration aller Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere von Menschen am Rande der Gesellschaft, ist ein Kernziel der EU. Die bestehenden Sozialstaats- und Unterstützungssysteme widerspiegeln den gemeinsamen Wert des sozialen Zusammenhalts. Schon heute sind zahlreiche gesellschaftliche Gruppen in der Europäischen Union sozial ausgegrenzt – etwa aufgrund einer Behinderung, geringer Qualifizierung, eines Wohnorts in einem benachteiligten Gebiet, das nur einen eingeschränkten Internet-Zugang bietet, oder aufgrund gesundheitlicher Probleme.

Davon ist auch der Beschäftigungssektor betroffen, wo Angehörige bestimmter gesellschaftlicher Gruppen auf große Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche stoßen. Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten, etwa die Roma-Gemeinschaften EN, sind häufig Opfer von Diskriminierung, was die Gefahr einer sozialen Ausgrenzung zusehends verschärft. Beschäftigung ist ein Schlüsselfaktor zur Förderung der sozialen Eingliederung, doch behinderte Menschen benötigen häufig umfassendere Unterstützungsstrategien, die etwa maßgeschneiderte Hilfe bieten und auch die Familien einbeziehen.

Mehr und bessere Arbeitsplätze schaffen, die Integration und Teilnahme behinderter Menschen unterstützen und eine integrative, allen zugängliche Gesellschaft aufbauen – das sind die alles umspannenden Ziele, welche die EU mit ihren Investitionen erreichen will. Ein großer Teil der Fördermittel des Europäischen Sozialfonds für den Zeitraum 2007-2013 zielt darauf ab, den Zugang unterschiedlicher Gruppen zu Beschäftigung und ihre soziale Eingliederung zu fördern. Der Fokus ist insbesondere auf junge und ältere Arbeitnehmer, Migranten und ethnische Minderheiten gerichtet. Auch für Frauen sind spezifische Maßnahmen vorgesehen; sie sollen Frauen helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und dazu beitragen, die geschlechterbasierte Segmentierung des Arbeitsmarkts zu durchbrechen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten.

 

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