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EU-Strukturfonds 2014-2020: Innovation fördern durch 'Intelligente Spezialisierung'

23. März 2012 - Unter den Linden 78, 10117 Berlin

in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin in Kooperation mit der Generaldirektion Regionalpolitik und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

 

Investitionen in Forschung, Innovation und Humankapital sind für alle Regionen von entscheidender Bedeutung, um Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumspotential zu stärken. Solche Investitionen sollen zukünftig noch stärker auf die Innovationsförderung ausgerichtet werden und damit zu einem zentralen Instrument für die Umsetzung der Europa 2020 Strategie und der Bemühungen um eine 'Innovationsunion' in Europa werden.

Vor diesem Hintergrund sollen nationale bzw. regionale Strategien zur intelligenten Spezialisierung eine Schrittmacherrolle spielen. Diese sollen den Regionen dabei helfen, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren, Nischenspezialisierungen zu nutzen und ihre wissensbasierten Potenziale durch gezielte Interventionen in diese Bereiche zu fördern, um höhere Produktivität und Innovationskraft zu erreichen.

Dadurch sollen Wettbewerbsvorteile optimal genutzt und EU-Investitionen mit größtmöglicher Wirkung eingesetzt werden. Dadurch sollen aber auch die spezifischen Qualitäten und Standortvorteile der Regionen und deren Positionierung in globalen Wertschöpfungsketten gestärkt werden.

Laut dem Kommissionsentwurf der Strukturfondsverordnungen für die Programmperiode 2014-2020 sollen die Regionen gemeinsam mit dem Privatsektor Strategien für intelligente Spezialisierung erarbeiten, die die zukünftigen EFRE-Investitionen auf wenige vorrangige Bereiche mit Wachstumspotenzial konzentrieren und dabei auch Synergien mit anderen öffentlichen und privaten Mitteln verfolgen.

Das Konzept legt nahe, dass es sinnvoller ist, EU-Mittel in einigen wenigen Bereichen einzusetzen, in denen Spitzenleistungen erbracht werden, als sie wahllos auf eine Vielzahl von Gebieten zu verteilen. Zudem sollen damit auch Doppelinvestitionen in solchen Fällen verhindert werden, in denen eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich ist.

Dieses Seminar soll dazu dienen, das Konzept der 'Intelligenten Spezialisierung' vorzustellen und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für die Regionalpolitik zu diskutieren, sowie der Frage nachzugehen, wie das Konzept konkret in den Strukturfondsplanungen umgesetzt werden soll.

Die Konferenzsprache ist ausschließlich Deutsch.

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