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Informations- und Kommunikationstechnologien

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in den Unternehmen der Europäischen Union kann die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit in den einzelnen Regionen erheblich steigern und fördert gleichzeitig die Neuorganisation der Produktionsverfahren und die Entstehung neuer Geschäftstätigkeiten.

Die Strukturfonds der EU können dazu beitragen, dass IKT in Unternehmen und Privathaushalten vermehrt eingeführt werden, und durch eine ausgewogene Unterstützung von Angebot und Nachfrage den Einsatz von IKT-Produkten bei öffentlichen und privaten Dienstleistungen fördern. Fördern können sie zudem die Herausbildung einer offenen und wettbewerbsorientierten digitalen Wirtschaft und einer Integrationsgesellschaft sowie die Schaffung von Infrastrukturen zu erschwinglichen Kosten und in einem angemessenen Umfang, insbesondere in entlegenen und ländlichen Gebieten und in neuen Mitgliedstaaten, wenn der Markt hierzu nicht in der Lage ist.

Für 2007 bis 2013 werden die für IKT bereitgestellten Mittel in absoluten und relativen Zahlen erheblich aufgestockt, und zwar auf über 15 Milliarden Euro bzw. 4,4 % der gesamten Mittel für die Kohäsionspolitik. Priorität haben nicht mehr die Investitionen in die Infrastrukturen, sondern die Unterstützung bei der Entwicklung von Anwendungen für den öffentlichen Sektor (elektronische Gesundheitsdienstleistungen, elektronische Behördendienste usw.) und für die KMU (Lernen mit elektronischen Hilfsmitteln, elektronischer Geschäftsverkehr usw.).

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