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Energie

Energieversorgungssicherheit, Energie zu erschwinglichen Preisen für wettbewerbsorientierte Volkswirtschaften und ökologische Nachhaltigkeit bilden die drei Säulen der integrierten Klima- und Energiepolitik der EU. Ziel ist es, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 % zu senken und bis zum gleichen Jahr einen Anteil an erneuerbaren Energien von 20 % zu erreichen. Die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2007-2013 zielt auf eine intensive Nutzung der herkömmlichen Energiequellen, eine Steigerung der Energieeffizienz und den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien ab, um die einzelnen Regionen attraktiver zu machen und die erneuerbaren Energien als Motor für Innovation und Wachstum zu fördern.

In den Regionen, die unter dem Ziel „Konvergenz“ förderfähig sind, können der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und der Kohäsionsfonds die Schaffung transeuropäischer Energienetze unterstützen, um die Versorgungssicherheit zu verbessern, den Binnenmarkt zu vollenden, die Umweltdimension einzubeziehen, die Energieeffizienz zu steigern und die Entwicklung erneuerbarer Energien zu fördern. Für den EFRE haben die Steigerung der Energieeffizienz, die Produktion erneuerbarer Energien und die Entwicklung wirksamer Energiemanagementsysteme im Rahmen der Ziele „Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ hohe Priorität.

Die Tätigkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien können die Wirtschaftsentwicklung in den EU-Regionen nachhaltig fördern, zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen und der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung neue Impulse verleihen. Seinen Niederschlag findet dies darin, dass die Mittel der Kohäsionspolitik für erneuerbare Energien im Zeitraum 2007-2013 für das Ziel „Konvergenz“ fünfmal höher und für das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ siebenmal höher sind als im Zeitraum 2000-2006.

In den Rahmenprogrammen für 2007-2013 hat die EU folgende Mittelzuweisung vorgesehen: 4,8 Milliarden Euro für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien (Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme), 4,2 Milliarden Euro für die Steigerung der Energieeffizienz, die Wärme/Kraft-Kopplung und das Energiemanagement und 1,7 Milliarden Euro für Investitionen in herkömmliche Energiequellen, von denen 674 Millionen Euro für Investitionen in transeuropäische Energienetze (Elektrizität und Gas) bestimmt sind.

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