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Europäische Dokumentation

Europa in zehn Lektionen Europa in zehn Lektionen
von Pascal Fontaine

Europäische Kommission

1997 - 266 S. - 16.2 x 22.9 cm
Katalognr:  PD-13-98-257-DE-C

Format:  HTML

 


Die Europäische Union in ihrer Form von 1998 ist das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit, die die Förderer des europäischen Gedankens seit 1950 geleistet haben. Keine Organisation ist so weit integriert, keine ist für so viele Sektoren zuständig wie Wirtschaft, Soziales, Politik, Bürgerrechte und Außenbeziehungen der fünfzehn Mitgliedstaaten.

Die verfassungsrechtlichen Grundlagen sind der Pariser Vertrag zur Gründung der EGKS aus dem Jahr 1951, die Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) von 1957, geändert 1986 durch die Einheitliche Europäische Akte und 1992 durch den Maastrichter Vertrag über die Europäische Union sowie schließlich 1997 durch den Vertrag von Amsterdam. Sie schaffen rechtliche Bande zwischen den Mitgliedstaaten, die weit über vertragliche Beziehungen zwischen souveränen Staaten hinausgehen. Die Europäische Union gibt sich selbst Gesetze, die für die europäischen Bürger unmittelbar gelten und für sie eigene Rechte begründen.

Die Dynamik der Errichtung der Gemeinschaft hat nunmehr einen breiten Prozeß der Erweiterung auf die Länder Mittel- und Osteuropas ausgelöst. Damit nimmt das Friedenskonzept, das dem Gemeinschaftsideal zugrundeliegt, nunmehr kontinentale Dimensionen an. Mit der bevorstehenden Einführung des Euro als gemeinsame Währung rüstet sich die Europäische Union, um den Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können.

 

 

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