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Förderfähige Länder

Das Programm Erasmus+ steht folgenden Ländern zur Teilnahme offen:

Programmländer

Die folgenden Länder können uneingeschränkt an allen Aktionen im Rahmen von Erasmus+ teilnehmen:

Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)1

Belgien

Bulgarien

Tschechische Republik

Dänemark

Deutschland

Estland

Irland

Griechenland

Spanien

Frankreich

Kroatien

Italien

Zypern

Lettland

Litauen

Luxemburg

Ungarn

Malta

Niederlande

Österreich

Polen

Portugal

Rumänien

Slowenien

Slowakei

Finnland

Schweden

Vereinigtes Königreich2

Programmländer außerhalb der EU

former Yugoslav

Republic of Macedonia

Iceland

Liechtenstein

Norway

Turkey

Serbien3

Partnerländer

Die nachstehenden Länder können an bestimmten Aktionen im Rahmen des Programms teilnehmen, wenn gewisse Kriterien und Bedingungen erfüllt sind (siehe Teil B dieses Leitfadens). Die Mittel werden Organisationen gewährt, die ihren Sitz innerhalb des völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebiets des betreffenden Landes haben.

Benachbarte Partnerländer der EU4

Länder des westlichen Balkans

(Region 1)

Länder der Östlichen Partnerschaft

(Region 2)

Länder des südlichen Mittelmeerraums

(Region 3)

Russische Föderation

(Region 4)

Albanien

Bosnien und Herzegowina

Kosovo5

Montenegro

Serbien

Armenien

Aserbaidschan

Belarus

Georgien

Moldau

Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet der Ukraine

Algerien                 

Ägypten

Israel

Jordanien

Libanon

Libyen

Marokko

Palästina6

Syrien
Tunesien

Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet Russlands

Andere Partnerländer

Einige Aktionen im Rahmen des Programms stehen weltweit allen weiter unten aufgeführten Partnerländern offen. Bei einigen anderen Aktionen ist der geografische Geltungsbereich weniger weit gefasst. 

Die Partnerländer weiter unten sind gemäß den Finanzinstrumenten des auswärtigen Handelns der EU gegliedert.

Region 5

Andorra, Monaco, San Marino, Vatikanstaat

Region 67

Asien

Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, China, Demokratische Volksrepublik Korea, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar, Nepal, Pakistan, Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam

Region 78

Zentralasien

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Region 89

Lateinamerika

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guate-mala, Honduras, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Venezuela

Region 910

Iran, Irak, Jemen

Region 1011

Südafrika

Region 11

AKP-Staaten

Angola, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Benin, Botswana, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Kap Verde, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Komoren, Kongo, Demokratische Republik Kongo, Cookinseln, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Äquatorial Guinea, Eritrea, Äthiopien, Fidschi, Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Republik Guinea, Guinea-Bissau, , Guyana, Haiti, Republik Côte d'Ivoire, Jamaica, Kenia, Kiribati, Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Föderierte Staaten von Mikronesien, Mosambik, Namibia, Nauru, Niger, Nigeria, Niue, Palau, Papua Neuguinea, Ruanda, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Samoa, São Tomé und Príncipe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Salomonen, , Somalia, Südsudan, Sudan, Suriname, Swasiland, Demokratische Republik Timor-Leste, Tansania, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tuvalu, Uganda, Vanuatu, Sambia, Simbabwe.

Region 1212

Industrieländer: Länder des Golfkooperationsrates

Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate.

Region 1313

Sonstige Industrieländer

Australien, Brunei, Kanada, Chile, Hongkong, Japan, (Republik) Korea, Macao, Neuseeland, Singapur, Taiwan, Vereinigte Staaten von Amerika, Uruguay.
Region 14 Färöer, Schweiz

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der detaillierten Beschreibung der Programmaktionen in Teil B dieses Leitfadens. 

Visabestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen

Teilnehmer von Erasmus+-Projekten benötigen unter Umständen Visa für den Aufenthalt in einem Programm- oder Partnerland, in dem die betreffende Aktivität durchgeführt wird. Alle teilnehmenden Organisationen müssen sicherstellen, dass vor Beginn der jeweiligen Aktivität die erforderlichen Genehmigungen (Kurzzeit- oder Langzeitvisa oder Aufenthaltsgenehmigungen) vorliegen.

Da die Bearbeitung mehrere Wochen dauern kann, sollten die zuständigen Behörden die Genehmigungen unbedingt sehr frühzeitig beantragen. Die nationalen Agenturen und die Exekutivagentur können weitere Auskünfte zu Visa, Aufenthaltsgenehmigungen, Sozialversicherungsfragen usw. erteilen und entsprechend behilflich sein. Im EU-Zuwanderungsportal werden unter der folgenden Adresse allgemeine Informationen über Visa und über Genehmigungen für kurzfristige und langfristige Aufenthalte angeboten: http://ec.europa.eu/immigration/

  • 1. Gemäß Artikel 33 Absatz 3 des Beschlusses 2013/755/EU* des Rates vom 25. November 2013 über die Assoziierung der überseeischen Länder und Gebiete mit der Europäischen Union (https://ec.europa.eu/europeaid/regions/overseas-countries-and-territories-octs/oct-eu-association_en) soll die Union sicherstellen, dass Einzelpersonen und Organisationen der überseeischen Länder und Gebiete (ÜLG) über Erasmus+ gefördert werden können. Sie unterliegen dabei den Regeln des Programms und den für ihren Mitgliedstaat geltenden Vereinbarungen. Das bedeutet, dass Einzelpersonen und Organisationen der ÜLG am Programm mit einem ‚Programmland‘-Status teilnehmen, wobei das ‚Programmland‘ mit dem jeweiligen Mitgliedstaat verbunden ist. Die Liste der ÜLG liegt unter: https://ec.europa.eu/europeaid/regions/overseas-countries-and-territories-octs/oct-eu-association_en
  • 2. FÜR BRITISCHE BEWERBER: Bitte beachten Sie, dass die Förderkriterien für die gesamte Dauer der Förderung erfüllt sein müssen. Tritt das Vereinigte Königreich während des Förderzeitraums aus der Europäischen Union aus, ohne eine Vereinbarung mit der Europäischen Union zu schließen, die insbesondere sicherstellt, dass britische Antragsteller weiterhin förderfähig sind, werden Sie keine EU-Fördermittel mehr erhalten (obwohl Sie, falls möglich, weiterhin teilnehmen können) oder das Projekt auf der Grundlage der einschlägigen Bestimmungen der Fördervereinbarung bei Beendigung verlassen müssen.
  • 3. Die Anerkennung Serbiens als Programmland unterliegt den folgenden Bedingungen:
    • der Verfügbarkeit der im Haushaltsentwurf für 2019 vorgesehenen Mittel nach der Annahme des Haushaltsplans für 2019 für Serbien,
    • der Änderung des Abkommens zwischen der Europäischen Union und der Republik Serbien über die Beteiligung der Republik Serbien an „Erasmus+“: das Programm der Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.
    • 4. Die in der Bekanntmachung Nr. 2013/C 205/05 der Kommission (ABl. C 205 vom 19.7.2013, S. 9-11) aufgeführten Förderkriterien gelten für sämtliche Aktionen, die nach Maßgabe dieses Programmleitfadens durchgeführt werden, auch für den Fall, dass Dritte finanzielle Unterstützung für eine Maßnahme von einem Begünstigten im Sinne von Artikel 204 der Haushaltsordnung erhalten.
    • 5. Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.
    • 6. Diese Bezeichnung hat nicht die Anerkennung des Staates Palästina zur Folge und berührt nicht die individuellen Positionen der Mitgliedstaaten bezüglich dieser Angelegenheit.
    • 7. Im Rahmen des Finanzierungsinstruments für die Entwicklungszusammenarbeit (DCI) verwendete Klassifizierung.
    • 8. Siehe oben
    • 9. Siehe oben.
    • 10. Siehe oben
    • 11. Siehe oben
    • 12. Im Rahmen des Partnerschaftsinstruments (PI) verwendete Klassifizierung.
    • 13. Im Rahmen des Partnerschaftsinstruments (PI) verwendete Klassifizierung.