Erasmus+

Strategische Partnerschaften im Bereich allgemeine und berufliche Bildung und Jugend

Ziel

Strategische Partnerschaften sind länderübergreifende Projekte zur Entwicklung und zum Austausch innovativer Verfahren und zur Förderung von Zusammenarbeit, Peer-Learning und Erfahrungsaustausch in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend.

Im Allgemeinen befassen sich strategische Partnerschaften mit horizontalen Prioritäten und spezifischen Prioritäten in folgenden Bereichen:

  • Hochschulbildung
  • berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Schulbildung
  • Erwachsenenbildung
  • Jugend

Es gibt zwei Typen strategischer Partnerschaften: zur Förderung von Innovation und zur Förderung bewährter Verfahren.

Genauere Informationen dazu finden Sie im Programmleitfaden.

Möglichkeiten

Strategische Partnerschaften bieten einem großen Spektrum an öffentlichen, privaten und Nichtregierungsorganisationen die Möglichkeit, vielfältige Aktivitäten durchzuführen, darunter:

  • Zusammenarbeit und Networking zwischen Organisationen
  • Entwicklung, Prüfung, Anpassung und Einführung innovativer Verfahren
  • Anerkennung und Bescheinigung von Qualifikationen, Fertigkeiten und Kompetenzen
  • Zusammenarbeit zwischen regionalen Behörden bei der Entwicklung neuer Systeme für allgemeine und berufliche Bildung und Jugend
  • Unterstützung von Lernenden mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen und ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt
  • Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zur Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion im Unterricht
  • Integration von neu angekommenen Einwanderern und Bewusstseinsbildung für die Flüchtlingskrise in Europa
  • Förderung von Unternehmergeist und aktiver Bürgerschaft bei jungen Menschen

Umfang und Art der Aktivitäten strategischer Partnerschaften hängen von den Projektzielen, teilnehmenden Organisationen, erwarteten Wirkungen und anderen Elementen ab.

Im Rahmen der Projekte gibt es auch Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lernende und Personal, die im Ausland lernen, eine Fort- oder Weiterbildung machen oder unterrichten wollen, sofern diese länderübergreifenden Aktivitäten zum Erreichen der Projektziele beitragen.

Bedingungen

Teilnahmewillige Organisationen müssen in einem Programmland ansässig sein.

Die Antragstellung muss über eine in einem Programmland ansässige Organisation erfolgen und mindestens drei Organisationen aus verschiedenen Programmländern einbeziehen.

In Ausnahmefällen können Partnerschaften in der Schulbildung und im Jugendbereich mindestens zwei Organisationen aus verschiedenen Programmländern umfassen.

Ein Antrag kann beliebig viele Organisationen umfassen. Auch Organisationen aus Partnerländern können teilnehmen, wenn sie einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt erbringen.

Hochschuleinrichtungen in Programmländern müssen außerdem über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung verfügen.

Wissenswertes

Je nach Bereich sind strategische Partnerschaften von unterschiedlicher Dauer:

  • Hochschulbildung: 24 bis 36 Monate
  • Erwachsenenbildung, Schulbildung und berufliche Aus- und Weiterbildung: 12 bis 36 Monate
  • Jugend: 6 bis 36 Monate

Zuschüsse für Projekte betragen höchstens 150 000 Euro pro Jahr.

Antragstellung

Der Antrag ist an die nationale Agentur des Programmlandes zu stellen, in dem die antragstellende Einrichtung ansässig ist.

Weitere Informationen

Genaue Informationen zu den Kriterien, Verfahren und Fristen finden Sie im Erasmus+-Programmleitfaden.

Weitere Informationen über strategische Partnerschaften enthält die Broschüre über die Finanzierung von Projekten im Bereich allgemeine und berufliche Bildung und Jugend.

Auch die nationalen Agenturen, die nationalen Büros (sofern vorhanden) in den Partnerländern oder die Europäische Kommission helfen gerne weiter.

Video: „Erasmus+: Equipping young people with the skills of tomorrow“

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