Erasmus+

Über Erasmus+

Möglichkeiten

Erasmus+ läuft bis 2020 und bietet nicht nur Möglichkeiten für Studierende. Es vereint sieben wichtige Programme und enthält Angebote für Einzelpersonen und Organisationen.

Im Erasmus+-Programmleitfaden erfahren Sie alles über diese Möglichkeiten und die Zulassungskriterien. Für einige zentralisierte Maßnahmen ist außerdem ein Leitfaden mit Richtbeträgen für die Finanzierung verfügbar.

Infobroschüre zu Erasmus+

Einzelpersonen

Erasmus+ bietet Personen jeden Alters zahlreiche Möglichkeiten und hilft ihnen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Einrichtungen und Organisationen in verschiedenen Ländern weiterzuentwickeln.

Möglichkeiten für Einzelpersonen

Organisationen

Erasmus+ richtet sich an alle Arten von Organisationen, seien es Hochschulen, Bildungs- und Ausbildungsträger, Denkfabriken, Forschungseinrichtungen oder private Unternehmen.

Möglichkeiten für Organisationen

 

Ziele

Erasmus+ soll einen Beitrag zur Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen von ET2020, dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung, leisten.

Das Programm dient auch der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung seiner Partnerorganisationen im Bereich der Hochschulbildung und soll zur Verwirklichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beitragen.

Konkrete Ziele:

Förderung von Innovation, Kooperation und Reform

Ergebnisse

Über die Ergebnisse von Erasmus+ können Sie sich in Berichten und Statistiken sowie auf der Erasmus+-Projektplattform informieren, auf der sich auch die meisten im Rahmen von Erasmus+ finanzierten Initiativen sowie eine Auswahl bewährter Verfahren und Erfolgsgeschichten finden.

Statistiken

Fakten und Zahlen zu Erasmus+ finden Sie auf den Statistikseiten.

Der Anzeiger für die allgemeine und berufliche Bildung gibt Aufschluss über die bei der Erreichung der ET2020-Benchmarks erzielten Fortschritte.

Diese sind auch über interaktive Karten ersichtlich.

Der Jugendanzeiger informiert über die Situation junger Menschen in Europa.

Berichte

Die Halbzeitüberprüfung von Erasmus+ läuft noch bis 2017. Nach Abschluss des Programms im Jahr 2020 wird eine Folgenabschätzung veröffentlicht.

Für das Erasmus-Programm wurde im Jahr 2014 eine Folgenabschätzung mit Übersicht der Ergebnisse veröffentlicht.

Teilnahme

Erasmus+ steht Einzelpersonen und Organisationen offen, die die je nach Land unterschiedlichen projektbezogenen Förderkriterien erfüllen.

Einzelpersonen können die vielen Möglichkeiten von Erasmus+ in den meisten Fällen über eine am Programm teilnehmende Organisation wahrnehmen. Die Förderfähigkeit von Einzelpersonen und Organisationen hängt von dem Land ab, in dem sie leben bzw. ihren Sitz haben.

Es gibt zwei Gruppen förderfähiger Länder – Programmländer und Partnerländer. Programmländer können an allen Maßnahmen von Erasmus+ teilnehmen; die Teilnahme von Partnerländern ist hingegen an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Weitere Informationen zur Förderfähigkeit finden Sie auf den Seiten zu Möglichkeiten für Einzelpersonen und Organisationen sowie im Programmleitfaden.

 

Länder


Programmländer



  • Österreich
  • Belgien
  • Bulgarien
  • Zypern
  • Kroatien
  • Tschechische Republik
  • Dänemark
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Griechenland
  • Ungarn
  • Irland
  • Italien
  • Lettland
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Schweden
  • Vereinigtes Königreich
  • Ehemalige jugoslawische Republik
    Mazedonien
  • Island
  • Liechtenstein
  • Norwegen
  • Türkei

Partnerländer

Benachbarte Partnerländer der EU

  • Albanien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Kosovo
  • Montenegro
  • Serbien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Belarus
  • Georgien
  • Moldau
  • Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet der Ukraine
  • Algerien
  • Ägypten
  • Israel
  • Jordanien
  • Libanon
  • Libyen
  • Marokko
  • Palästina
  • Syrien
  • Tunesien
  • Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet Russlands

Andere Partnerländer

  • Andorra
  • Monaco
  • San Marino
  • Vatikanstaat
  • Schweiz
  • Afghanistan
  • Bangladesch
  • Bhutan
  • Kambodscha
  • China
  • Demokratische Volksrepublik Korea
  • Indien
  • Indonesien
  • Laos
  • Malaysia
  • Malediven
  • Mongolei
  • Myanmar
  • Nepal
  • Pakistan
  • Philippinen
  • Sri Lanka
  • Thailand und Vietnam
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Tadschikistan
  • Turkmenistan
  • Usbekistan
  • Argentinien
  • Bolivien
  • Brasilien
  • Chile
  • Kolumbien
  • Costa Rica
  • Kuba
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Guatemala
  • Honduras
  • Mexiko
  • Nicaragua
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Uruguay
  • Venezuela
  • Iran
  • Irak
  • Jemen
  • Südafrika
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Bahamas
  • Barbados
  • Belize
  • Benin
  • Botswana
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Kamerun
  • Kap Verde
  • Zentralafrikanische Republik
  • Tschad
  • Komoren
  • Kongo
  • Kongo, Demokratische Republik
  • Cookinseln
  • Dschibuti
  • Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Äquatorialguinea
  • Eritrea
  • Äthiopien
  • Fidschi
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Grenada
  • Guinea
  • Guinea-Bissau
  • Guayana
  • Haiti
  • Côte d'Ivoire
  • Jamaika
  • Kenia
  • Kiribati
  • Lesotho
  • Liberia
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Mali
  • Marshallinseln
  • Mauretanien
  • Mauritius
  • Mikronesien, Föderierte Staaten von
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nauru
  • Niger
  • Nigeria
  • Niue
  • Palau
  • Papua-Neuguinea
  • Ruanda
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Samoa
  • São Tomé und Príncipe
  • Senegal
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Salomonen
  • Somalia
  • Südsudan
  • Sudan
  • Surinam
  • Swasiland
  • Timor-Leste, Demokratische Republik
  • Tansania
  • Togo
  • Tonga
  • Trinidad und Tobago
  • Tuvalu
  • Uganda
  • Vanuatu
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Bahrain
  • Kuwait
  • Oman
  • Katar
  • Saudi-Arabien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Australien
  • Brunei
  • Kanada
  • Hongkong
  • Japan
  • Korea, Republik
  • Macau
  • Neuseeland
  • Singapur
  • Taiwan
  • Vereinigte Staaten von Amerika

Verwaltung

Erasmus+ wird von der Europäischen Kommission (dem Exekutivorgan der EU), der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA), nationalen Agenturen in den Programmländern und nationalen Büros in bestimmten Partnerländern verwaltet.

 

Europäische Kommission

Die Europäische Kommission ist für die allgemeine Verwaltung zuständig, insbesondere:

  • Budgetverwaltung
  • Prioritätensetzung
  • Ermittlung von Programmzielen und Förderkriterien
  • Beaufsichtigung und Leitung der Durchführung
  • Follow-up und Evaluierung des Programms

Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) der Europäischen Kommission ist für die Verwaltung zentralisierter Programmelemente zuständig:

  • Werbung für das Programm und die damit verbundenen Möglichkeiten
  • Veröffentlichung von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen
  • Prüfung von Finanzhilfeanträgen
  • Vertragsmanagement und Beaufsichtigung der Projekte
  • Verbreitung der Ergebnisse

Darüber hinaus führen EACEA und Kommission Studien und Forschungsarbeiten durch und sind für die Verwaltung und Finanzierung von Stellen und Netzen zuständig, die im Rahmen von Erasmus+ gefördert werden.

Detaillierte Informationen zur Verwaltung von Erasmus+ finden sich in den jährlichen Arbeitsprogrammen der Europäischen Kommission.

Nationale Agenturen

In den EU-Ländern überträgt die Kommission nationalen Agenturen einen großen Teil der Programmverwaltung. Außerhalb der EU, und insbesondere im Hochschulbereich, übernehmen nationale Erasmus+-Büros diese Aufgaben.

Die Kommission stattet die nationalen Agenturen mit den nötigen Mitteln zur Verwaltung der dezentralen Programmaktivitäten aus. Die Agenturen können dadurch das Programm an die Bedürfnisse ihrer nationalen Systeme für allgemeine und berufliche Bildung und Jugend anpassen.

Die nationalen Agenturen sind zuständig für:

  • Information über Erasmus+
  • Prüfung von in ihrem Land eingereichten Projektanträgen
  • Überwachung und Evaluierung der Durchführung des Programms in ihrem Land
  • Unterstützung teilnehmender Personen und Organisationen
  • Förderung des Programms und seiner Aktionen auf lokaler und nationaler Ebene

Darüber hinaus unterstützen die nationalen Agenturen die Begünstigten während des gesamten Verlaufs eines Projekts. Gemeinsam mit ihnen und anderen Organisationen unterstützen sie ferner EU-Strategien in den im Rahmen des Programms geförderten Bereichen.

Nationale Erasmus+-Büros

In den im Hochschulbereich teilnehmenden Erasmus+-Partnerländern außerhalb der EU übernehmen nationale Erasmus+-Büros einen Großteil der Aufgaben nationaler Agenturen. Diese Büros sind die zentrale Anlaufstelle für alle potenziellen Programmteilnehmer und zuständig für:

  • Information über das Programm und Teilnahmemöglichkeiten
  • Beratung und Unterstützung potenzieller Antragsteller
  • Überwachung von Erasmus+-Projekten
  • Unterstützung des politischen Dialogs, Einbringen von Beiträgen zu Studien und Veranstaltungen
  • Pflege von Kontakten mit Sachverständigen und lokalen Behörden
  • Beobachtung politischer Entwicklungen

Andere Stellen

Zahlreiche andere Stellen bringen sich ebenfalls in das Programm ein:

.

Eckdaten: Erasmus+ (2014–2020)

Gesamtbudget

14,7 Milliarden Euro

Zusätzlich stehen 1,68 Milliarden Euro zur Finanzierung von Maßnahmen mit Nicht-EU-Ländern (Partnerländern) aus EU-Mitteln für auswärtiges Handeln bereit.

Begünstigte

mehr als 4 Millionen Menschen

Hochschulbildung

rund 2 Millionen Studierende

Berufliche Aus- und Weiterbildung

rund 650 000 Auszubildende und Berufsschüler/-innen

Personalmobilität

rund 800 000 Dozenten/Dozentinnen, Lehrkräfte, Ausbilder/-innen und Jugendarbeiter/-innen

Freiwilligentätigkeit und Jugendaustausch

mehr als 500 000 junge Menschen

Darlehen für Masterstudierende

rund 200 000 Studierende

Gemeinsame Masterabschlüsse

mehr als 25 000 Studierende

Strategische Partnerschaften

rund 25 000 zur Vernetzung von 125 000 Schulen, Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Hochschul- und Erwachsenenbildung, Jugendorganisationen und Unternehmen

Wissensallianzen

über 150 unter Beteiligung von 1500 Hochschuleinrichtungen und Unternehmen

Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten

über 150 unter Beteiligung von 2000 Berufsbildungseinrichtungen und Unternehmen

Erasmus+ factsheet

An overview of the Erasmus+ programme at a glance.

Erasmus+ factsheet

Download the factsheet

Erasmus+ country factsheets 2014

These factsheets give an overview of 2014, the first year of the Erasmus+ programme, in all 33 Programme countries.

 

Statistiken

Hier finden Sie wichtige statistische Berichte und Analysen über das Programm Erasmus+ und die Vorläuferprogramme.

 2015

 

Aktuelle Daten (veröffentlicht im Januar 2017)

Der Bericht betrifft das zweite Jahr der Durchführung von Erasmus+, dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Er enthält eine Übersicht über alle Aktivitäten, die bislang im Zusammenhang mit den Erasmus+-Aufforderungen 2015 durchgeführt wurden, die im Jahresarbeitsprogramm 2015 für Erasmus+ geplant waren.

Programm Erasmus+ - Jahresbericht 2015

Anhang I – Statistik

Anhang II – Projekte

Vorjahre

Dieser Bericht betrifft das erste Jahr der Durchführung von Erasmus+, dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.

Programm Erasmus+ - Jahresbericht 2014 PDF-Datei (2,41 Mb)

Anhang I - Statistik PDF-Datei (1,42 Mb)

Anhang II - Projekte PDF-Datei (594 kB)

Im Januar 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission Zahlen zum letzten akademischen Jahr (2013/14) des Erasmus-Programms, das die Mobilität von Studierenden sowie Kooperationsprojekte im Rahmen des früheren Programms für lebenslanges Lernen (2007-2013), heute Teil von Erasmus+, betraf.

Erasmus: Fakten, Zahlen und Trends PDF-Datei (8,21 Mb)

Erasmus: Fakten, Zahlen und Trends als E-book

Rangliste der 500 Hochschuleinrichtungen, die die meisten Erasmus-Studierenden aufgenommen haben PDF-Datei (449 kB)

Rangliste der 500 Hochschuleinrichtungen, die die meisten Erasmus-Studierenden entsandt haben PDF-Datei (416 kB)

Die Regionalanalyse zur Wirkung des Erasmusprogramms stützt sich auf die Studie zur Wirkung von Erasmus aus dem Jahr 2014 und untersucht, wie die Mobilität durch Erasmus die Kompetenzen und Berufsaussichten von Studierenden verändert.

Studie zur Wirkung von Erasmus: Regionalanalyse PDF-Datei (5,29 Mb)

Zusammenfassung PDF-Datei (1,42 Mb)

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick PDF-Datei (5,38 Mb)

Ältere Statistiken

2011-2012 ZIP-Datei (7,74 Mb)

2010-2011 ZIP-Datei (6,07 Mb)

2009-2010 PDF-Datei (11,69 Mb) ZIP-Datei (10,14 Mb)

2008-2009 PDF-Datei(2,03 Mb) ZIP-Datei (2,67 Mb)

2007-2008 PDF-Datei (2,55 Mb) ZIP-Datei (1,14 Mb)

2006-2007 PDF-Datei (1,9Mb) ZIP-Datei (510 kB)

2005-2006 PDF-Datei (1,66 Mb) ZIP-Datei (267 kB)

2004-2005 PDF-Datei (1,63 Mb) ZIP-Datei (257 kB)

Länderstatistiken 2000-2012 PDF-Datei (2,7 Mb) ZIP-Datei (1,16 Mb)

Gesamtgrößen, Zeitreihen und Hochschulzusammenarbeit Link zur Bibliothek ZIP-Datei (10,49 Mb)

Informationen zum Budget PDF-Datei (1,67 Mb) ZIP-Datei (265 kB)

Erasmus Intensiv-Sprachkurs PDF-Datei (1.65 Mb) ZIP-Datei (278 kB)

Website feedback

Please note that we can only respond to issues concerning the Erasmus+ website. 

For general questions about Erasmus+, please contact your National AgencyNational Erasmus+ Office, or our helpdesk, EuropeDirect.