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Blaues Wachstum: Europas Küsten sollen noch attraktiver werden - 20/02/2014

Blick auf Mykonos, eine Windmühle und den alten Hafen mit Kreuzfahrtschiff © Shutterstock

Europas Tourismusindustrie wächst – und mit ihr die Herausforderungen. Mit ihrer neuen Strategie will die EU der Branche auf die Sprünge helfen und sie noch wettbewerbsfähiger machen.

Europa ist das beliebteste Reiseziel von Touristen aus aller Welt: 534 Millionen Besucher (52 % aller touristischen Reisen weltweit) brachten der europäischen Tourismusindustrie im Jahr 2012 Umsätze in Höhe von 356 Milliarden Euro ein.

Küsten- und Meerestourismus – das ist nicht nur Strandurlaub, Wassersport und Kreuzfahrten. Auch das touristische Angebot an Land (Hotels, Charterflüge, Geräte und Ausrüstung) wird dazugezählt.

Mit einer Beschäftigtenzahl von knapp 3,2 Millionen ist der Küstentourismus nicht nur der größte Teilsektor des Tourismus, sondern auch das wirtschaftliche Rückgrat vieler Küstenregionen und Inseln in Europa. Dabei hat die Branche aufgrund des Mangels an finanziellen Ressourcen, Zusammenarbeit und qualifizierten Arbeitskräften ihr volles Potenzial noch gar nicht entfaltet.

Laut der EU-Strategie „Blaues Wachstum“ birgt die Branche ein hohes Potenzial für Wachstum und Beschäftigung. Es liegen bereits Pläne auf dem Tisch, wie sie mehr aus sich machen und trotzdem eine dauerhaft nachhaltige Entwicklung garantieren kann.

Unter anderem werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • engere Zusammenarbeit und Partnerschaft aller Akteure (Häfen, Reiseveranstalter, Behörden)
  • mehr Unterstützung für KMU (Leitfaden zur Online-Finanzierung, Werbekampagnen und Managementpläne)
  • Förderung von Ökotourismus und Forschung zur Entwicklung innovativer Tourismuskonzepte für Inseln und Jachthäfen.

Die EU will mit ihrer Strategie bereits bestehende Initiativen der EU-Länder, Regionen und anderer Akteure ergänzen. Sie hofft, dass die Belange des Küstentourismus in aktuellen Programmen und Strategien Berücksichtigung finden.

Sie wird Vertreter der Industrie und andere Interessenträger zu einem Austausch über die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und neuer innovativer Produkte einladen. Es geht darum, das Wachstumspotenzial der Branche zu nutzen und dabei die umweltschädigenden Auswirkungen zu begrenzen.

Nächste Schritte

Am 10. März findet in Athen eine von der griechischen Ratspräsidentschaft organisierte Konferenz statt, bei der die Strategie mit den wichtigsten Akteuren der Tourismusindustrie erörtert werden soll. Konkrete Maßnahmen folgen in den kommenden Monaten.

Pressemitteilung – Strategie der Kommission zur Förderung des Küsten- und Meerestourismus

Fragen und Antworten – Förderung des Küsten- und Meerestourismus

Küsten- und Meerestourismus

EU-Tourismuspolitik

Magnet Europa: große Pläne für die Tourismusindustrie

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