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Sauberere, sicherere Energie für Autos - 24/01/2013

Auto, das an einer Steckdose hängt © iStockphoto.com/Виталий Кривошеев

Vorschläge zur Förderung alternativer Kraftstoffe sollen sicherstellen, dass Fahrer europaweit an mehr Anlagen tanken oder aufladen können.

Würden mehr Fahrer von Benzin- und Dieselautos auf strom-, wasserstoff- oder erdgasbetriebene Kfz umsteigen, dann trüge das dazu bei, die EU weniger abhängig von Öleinfuhren zu machen und die Treibhausgasemissionen zu senken.

Der breiten Nutzung alternativer Kraftstoffe stehen jedoch mehrere Hindernisse im Wege: hohe Anschaffungskosten der Fahrzeuge, geringe Verbraucherakzeptanz, Mangel an Ladestationen und Tankstellen.

Zur Überwindung dieser Hindernisse will die Kommission verbindliche Ziele und gemeinsame Normen festlegen. Die Hauptvorschläge betreffen

  • Strom – eine Mindestzahl von Ladestationen pro Land und ein genormter Stecker, so dass die Aufladung überall in der EU möglich ist;
  • Wasserstoff – gemeinsame Normen für Kraftstoffschläuche und andere Komponenten an Tankstellen in 14 EU-Ländern;
  • Flüssiggas – Lkw-Tankstellen alle 400 km entlang des vorgeschlagenen einheitlichen europäischen Verkehrsnetzes English. Außerdem würden in allen 139 See- und Binnenhäfen entlang des Netzes entsprechende Schiffstankstellen vorgeschrieben;
  • verdichtetes Erdgas – zugängliche Tankstellen mit gemeinsamen Normen, die normalen Autos bis 2020 europaweit zumindest alle 150 km zur Verfügung stehen.

Zur Herbeiführung dieser Änderungen könnten die EU-Länder ihre Gesetze und Steuern anpassen, um die Privatwirtschaft zu Investitionen anzuregen. Unterstützende EU-Mittel stehen bereits bereit.

Nicht betroffen von den Vorschlägen sind andere alternative Kraftstoffe, bei denen entweder die vorhandene Infrastruktur genutzt wird (Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe) oder für die es bereits eine Kerninfrastruktur gibt (verflüssigtes Erdölgas (LPG)).

Aufbau eines modernen Netzes

Rund 84 % des von allen Verkehrsträgern verbrauchten Öls wird eingeführt – 2011 für eine Milliarde Euro pro Tag! Das meiste davon stammt aus instabilen Weltregionen – was die Versorgung unsicher macht.

Klar ist, dass ein Umstieg auf sauberere Kraftstoffe die europäische Wirtschaft energieunabhängiger machen würde.

Dieses Konzept steht im Einklang mit dem Verkehrsraum-Fahrplan der Kommission, der Ziele für die Erhöhung der Mobilität und die weitere Integration der Verkehrsnetze der EU bis 2050 bei gleichzeitiger Verringerung der Treibhausgasemissionen festlegt.

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