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Ziel: 50 % weniger Straßenverkehrstote - 12/10/2010

Umsichtiges Verhalten der Fahrer, gute Straßeninfrastruktur und angepasste Fahrzeuge sind nötig, um die Straßen in Europa sicherer zu machen.

2009 starben 35 000 Menschen auf den Straßen der EU, mehr als ein Drittel weniger als 2001. Dies ist zwar eine enorme Verbesserung, aber wohl kaum ein Grund zum Feiern. Laut einer aktuellen EU-Erhebung über die Straßenverkehrssicherheit in Europa Englishfrançais wollen die meisten Menschen, dass mehr zur Senkung der Unfallzahlen getan wird.

Überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer und Nichtanlegen des Sicherheitsgurts sind die Hauptursachen von tödlichen Verkehrsunfällen, doch auch schlechte Straßen und unsichere Fahrzeuge sind Risikofaktoren.

Ein neues, im Juli vorgeschlagenes Paket von Leitlinien für den Straßenverkehr legt den Schwerpunkt zunächst auf die Schulung der Fahrer und die verstärkte Durchsetzung der Straßenverkehrsvorschriften. Außerdem werden bessere Straßen gefordert - vor allem in ländlichen und städtischen Gebieten, in denen sich sehr viel mehr Unfälle ereignen als auf Autobahnen.

Die Fahrzeuge könnten durch intelligente Technologien sicherer gemacht werden - etwa durch Sensoren, die warnen, wenn ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt.

Jedes Jahr betreffen rund 17 % der tödlichen Verkehrsunfälle Motorrad- oder Mopedfahrer, obwohl sich deren Anteil lediglich auf 2 % der Verkehrsteilnehmer insgesamt beläuft. Durch die Weiterentwicklung von Sicherheitselementen wie Bremssystemen könnte das erhöhte Unfallrisiko dieser Verkehrsteilnehmer gesenkt werden.

Zum dritten Mal wird dieses Jahr in der EU am 13. Oktober der Europäische Tag der Straßenverkehrssicherheit begangen. Aus diesem Anlass stellt die Kommission ihre neuen Leitlinien für die nächsten zehn Jahre vor und bekräftigt damit ihre 2001 eingegangene Verpflichtung, die Zahl der Straßenverkehrstoten zu halbieren.

Gleichzeitig wird die belgische Präsidentschaft in Brüssel einige Initiativen aus der EU vorstellen, die eine Bekämpfung der häufigsten Verkehrsverstöße zum Ziel haben.

Mehr über die Sicherheit auf Europas Straßen

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