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Neuer EU-Verkehrssicherheitsplan - 20/07/2010

Die EU steckt sich erneut das Ziel, die Zahl der Straßenverkehrstoten in den nächsten zehn Jahren um die Hälfte zu reduzieren.

Im Jahr 2009 steckte sich die Kommission das Ziel, die jährliche Zahl der Verkehrstoten um die Hälfte zu reduzieren. 2009 gab es noch 35 000 Verkehrstote. Dies sind 36 % weniger als 2001. Am stärksten gefährdet sind Jugendliche und Motorradfahrer.

Überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer und Nichtanlegen des Sicherheitsgurts gehören zu den Hauptursachen von tödlichen Verkehrsunfällen, doch auch unsichere Fahrzeuge und schlechte Straßen sind Risikofaktoren. Das neue EU-Programm für Straßenverkehrssicherheit widmet sich all diesen Aspekten.

Für die nächsten zehn Jahre sieht es Folgendes vor:

• Neue Regeln, nach denen mehr Fahrzeuge mit automatischen Warnsystemen ausgestattet werden müssen, die unter anderem überhöhte Geschwindigkeit oder Fahrspurwechsel anzeigen;

• Begrenzung der EU-Mittel auf Straßenbauprojekte, die den EU-Verkehrssicherheitsvorschriften entsprechen;

• Zusammenarbeit zwischen der EU und nationalen Behörden bei der Konzeption einer gemeinsamen Strategie zur Erziehung und Fortbildung von Verkehrsteilnehmern;

• Verstärkung der Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Motorradfahrern. In den letzten Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten bei allen Fahrzeugarten zurückgegangen, außer bei Motorrädern. Jedes Jahr betreffen rund 17 % der tödlichen Verkehrsunfälle Motorrad- oder Mopedfahrer, obwohl sich deren Anteil lediglich auf 2 % der Verkehrsteilnehmer insgesamt beläuft.

Laut einer unlängst in der gesamten EU durchgeführten Umfrage Englishfrançais sind die europäischen Bürger der Auffassung, dass mehr getan werden sollte, um Unfälle zu vermeiden. Ein Großteil der Befragten erklärte, die Behörden sollten das Hauptaugenmerk auf die Verbesserung des Straßenzustands und die Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung legen.

Nur vier Ländern - Lettland, Spanien, Estland und Portugal - ist es gelungen, die jährliche Zahl der Straßenverkehrstoten gegenüber 2001 um die Hälfte zu reduzieren. In Rumänien und Malta ist die Zahl der Verkehrstoten sogar gestiegen.

Die niedrigste Verkehrstotenquote 2009 konnten die Niederlande und Schweden vorweisen. In Griechenland und Rumänien war diese Quote am höchsten.

 

Verkehrssicherheit - Maßnahmen der EU

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