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Raser aufgepasst!   - 19/03/2008

Junge Leute in einem Cabrio

Keine Straffreiheit mehr für riskantes Fahrverhalten im Ausland.

Drei Viertel der Verkehrstoten in Europa sind entweder auf Geschwindigkeitsübertretungen, Trunkenheit im Straßenverkehr, das Überfahren einer roten Ampel oder das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes zurückzuführen. Zurzeit kommt es vor, dass diese Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung außerhalb des Landes, in dem das betreffende Fahrzeug registriert ist, nicht geahndet werden – trotz der Gefahr tödlicher Unfälle. Dies soll sich nun ändern.

Mit der neuesten EU-Initiative zur Straßenverkehrssicherheit sollen „Rüpel und Raser“ für ihr Fahrverhalten zur Verantwortung gezogen werden. Dies soll durch neue Gesetze sowie ein Netz für den elektronischen Datenaustausch ermöglicht werden, mit dem Fahrer, die gegen die Verkehrsordnung verstoßen, in der gesamten EU erfasst werden können.

Im Jahre 2001, als 54 000 Menschen auf Europas Straßen den Tod fanden, setzte sich die EU das ehrgeizige Ziel, die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr bis 2010 zu halbieren. Trotz der erzielten Fortschritte gab es 2007 noch 43 000 Straßenverkehrstote – so viele, wie wenn in Europa jede Woche fünf Flugzeuge abstürzen würden.

Die bis jetzt ergriffenen Maßnahmen zeigten nur geringe Wirkung. 2003 setzte die Kommission auf bewährte Methoden, die in den Mitgliedstaaten freiwillig für die Überwachung der Durchsetzung der Verkehrsvorschriften angewendet werden konnten. Es zeichnet sich jedoch ab, dass solche Leitlinien nicht die erwünschten Ergebnisse liefern.

Mit den neuen Vorschlägen soll die Anzahl der Straßenverkehrstoten radikal gesenkt werden.

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