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Abstrakte Darstellung eines Netzes © iStock/Andrey Prokhorov

Ein gemeinsames Konzept der EU zur Sicherung digitaler Netze, zur Verhütung von Online-Verbrechen und zum Schutz der Verbraucher – das ist der Inhalt einer neuen Strategie.

Die Internetkriminalität nimmt rapide zu. Computerviren, Eindringen in fremde Netze und Cyberkriminalität können zu erheblichen finanziellen Verlusten führen, das Vertrauen in Online-Dienste untergraben und der EU-Wirtschaft großen Schaden zufügen.

Wenn wir nicht mehr zum Schutz kritischer digitaler Netze unternehmen, könnten auch die öffentliche und die nationale Sicherheit in Gefahr kommen. Dieses globale Problem erfordert einen gemeinsamen Ansatz – Online-Verbrecher können von überall aus zuschlagen.

Rund 38% aller Internetnutzer in Europa haben ihr Verhalten wegen Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit angepasst: 18% tendieren weniger zum Online-Wareneinkauf, und 15% erledigen ihre Bankgeschäfte seltener online, so eine neuere Erhebung English .

Um diesen Trend umzukehren, hat die Kommission eine umfassende Strategie English zur Verteidigung der digitalen Netze der EU und zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher gegen Cyberkriminalität gestartet. Ein gemeinsames Konzept würde dazu beitragen, kritische Netze unempfindlicher gegen Angriffe zu machen und die Online-Kriminalität drastisch einzudämmen.

Eine Beteiligung weiterer Länder würde auch die Sicherheit in der EU und den Schutz der Bürger stärken. Die EU-Länder würden enger zusammenarbeiten, um weltweit für die Cybersicherheit zu plädieren, indem sie sich für die Anwendung bestehender internationaler Gesetze im Cyberraum einsetzen und anderen Ländern helfen, ihre Cybersicherheit zu verbessern.

Neue Maßnahmen

Im Einklang mit dieser Strategie schlägt English die Kommission ferner vor English , dass EU-Länder, Internetanbieter und gefährdete Branchen Schritte zur Sicherung kritischer digitaler Netze unternehmen.

Alle EU-Regierungen würden für Verhütung und Abwehr von Bedrohungen digitaler Netze zuständig. Alle müssten sich an gemeinsame Normen für die Cybersicherheit halten und bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität verstärkt zusammenarbeiten.

Betreiber elektronischer Handelsplattformen und Unternehmen aus den Bereichen Energie, Verkehr, Bankwesen und Gesundheitsdienste müssten die Netzsicherheit verbessern. Der Geltungsbereich der bestehenden EU-Vorschriften, die zur Berichterstattung über Cybersicherheitsvorfälle verpflichten, würde auf alle wichtigen Internetdienste und Behörden erweitert.

Beispielsweise müssen nach derzeitigem Recht die üblichen Telekommunikationsanbieter Sicherheitsvorfälle melden, Unternehmen, die Internet-Telefondienste („VoIP“) anbieten, wie etwa Skype, dagegen nicht. Dieses Manko würde durch die neuen Maßnahmen behoben – auch VoIP-Anbieter müssten dann Vorfälle melden.

Mehr über Cybersicherheit English

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