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Acht Milliarden für die europäische Forschung - 12/07/2012

Forscher am Schreibtisch justiert ein Mikroskop © EU

Die neueste Aufforderung der EU zur Einreichung von Forschungsvorschlägen soll Innovationen anregen, um das Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

2013 stehen rund 8,1 Milliarden Euro für die Spitzenforschung zur Verfügung – entscheidend dafür, die EU auf den Wachstumspfad zurückzuführen und die Innovationslücke English (en) mit ihren Haupthandelspartnern USA und Japan zu schließen.

Forscherteams innerhalb und außerhalb der EU können sich um diese Finanzhilfen bewerben, die vor allem folgende Bereiche voranbringen sollen:

  • bessere Gesundheit – Erforschung von antibiotikaresistenten Bakterien und Hirnerkrankungen
  • Meeresressourcen – Entdeckung neuer Arten, biotechnologische Anwendungen, Sensortechnologien, nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden
  • intelligente Städte – Steigerung der Energieeffizienz des Verkehrs, von Gebäuden und Datenzentren, Verringerung der Folgen des Klimawandels für städtische Gebiete
  • Versorgung mit Rohstoffen – Suche nach Ersatzstoffen für wichtige und knappe Metalle, bessere Abfallverwertungstechniken, Recycling, effiziente Nutzung verfügbarer Rohstoffe
  • sichere und saubere Energie – billigere und effizientere erneuerbare Energieträger, Fotovoltaik der nächsten Generation, Windturbinen, Bioenergie und Biokraftstoffe, Technologien für die CO2-Abtrennung und –Speicherung, intelligente Energienetze
  • Wasserwirtschaft – bessere Qualität, wasserverbrauchs- und energieeffiziente Lebensmittelverarbeitung, nanotechnologische Sensoren für die Umweltüberwachung
  • Informations- und Kommunikationsnetze – verstärkte Nutzung des Cloud Computing („Rechnen in der Wolke“), Netz von Experten für Neurowissenschaften und Neurorobotik
  • Unterstützung von Forschern – Hilfe für junge Forscherinnen und Forscher, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Arbeit in der Spitzenforschung durch erfahrene Teams, Vermarktung von Entdeckungen

Rund 1,2 Milliarden Euro werden in Projekte unter Einbeziehung von Kleinunternehmen fließen und diesen helfen, Innovationen voranzutreiben und zu wachsen. Dies ist besonders wichtig, da sie in den Jahren 2002 bis 2010 85 % aller neuen Arbeitsplätze in der EU geschaffen haben.

Nächste Schritte

Die meisten Aufforderungen zur Beantragung von Geldern English wurden am 10. Juli veröffentlicht; weitere werden folgen.

Dies ist die letzte Finanzierungsrunde im Rahmen des 55 Milliarden Euro schweren Forschungsförderungsprogramms für 2007 bis 2013. Mit den Geldern wurden bisher 19 000 Forschungsprojekte und rund 55 000 Forscherinnen und Forscher unterstützt.

Die Vorschläge der Kommission für das nächste Programm für Forschung und Innovation, Horizont 2020 English , sehen Investitionen in Höhe von 80 Milliarden Euro für die folgenden sieben Jahre vor.

Die Forschungsförderung steht in Einklang mit der Innovationsunion English der EU – einer Leitinitiative der Strategie für Wachstum und Beschäftigung zur Förderung und Beschleunigung von Innovationen in Europa.

Forschung und Innovation

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