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Breitband-Internet – schneller Zugang für alle - 20/09/2010

Internetbegriffe in Großbuchstaben: Web 2.0, social media, blogging, networking usw. © iStockphoto.com/mrakocy

Mit den heute angenommenen Maßnahmen will die EU die Einführung und Nutzung schneller und ultraschneller Internetzugänge vorantreiben.

Informiert sein ist alles – daher sind schnelle Internetzugänge ein absolutes Muss, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand geht. Laut ihrer Digitalen Agenda für Europa will die EU bis 2013 dafür sorgen, dass alle europäischen Bürgerinnen und Bürger eine Breitbandgrundversorgung erhalten. Bis 2020 sollen dann alle mit schnellen oder sogar ultraschnellen Zugängen ausgestattet werden.

Die für die digitale Agenda zuständige Kommissarin Neelie Kroes erklärte: „Mit diesen Maßnahmen English können wir sicherstellen, dass die Menschen in Europa das erstklassige Internet erhalten, das sie erwarten und verdienen, und somit auf die Inhalte und Dienste zugreifen können, die sie sich wünschen.“ Das Maßnahmenpaket umfasst:

  • eine Empfehlung English über den Zugang zu Netzen der nächsten Generation, so dass die Telekombetreiber informiert sind, welche EU-Rechtsvorschriften zur Anwendung kommen;
  • einen Vorschlag English, mit dem gewährleistet werden soll, dass bis 2013 ausreichend Funkfrequenzen für drahtlose Breitbanddienste zur Verfügung stehen;
  • eine Mitteilung English, aus der hervorgeht, wie öffentliche und private Investitionen in schnelle und ultraschnelle Breitbandnetze sinnvoll gefördert werden können.

Schnelle Breitbanddienste erleichtern das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs. Unternehmen können dank schneller Internetzugänge ihre Kosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Außerdem ermöglichen sie die Bereitstellung neuer interaktiver Onlinedienste im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Europa hat derzeit die weltweit höchste durchschnittliche Breitbandverbreitung. Allerdings verfügen nur 1 % der Europäerinnen und Europäer zu Hause über einen glasfasergestützten Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss, aber bereits 12 % der Japaner und 15 % der Südkoreaner.

Strategie Europa 2020

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