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Mit einer neuen Strategie will die EU den Zugang zu Musik, Filmen und Spielen über Internet und Handy vereinfachen, beschleunigen und ausweiten.
Die Multimedia-Branche boomt – bis 2010 werden sich die Einnahmen aus dem Onlinegeschäft voraussichtlich mehr als vervierfachen (2005: 1,8 Mrd. Euro, 2010: 8,3 Mrd. Euro). Um das Potenzial der Internetindustrie voll ausschöpfen zu können, müssen die Urheber der Inhalte jedoch angemessen bezahlt werden, es muss mehr Sicherheit geben, und Verbraucher sollten eine größere Auswahl haben. Genau diese Ziele will die EU mit ihrer neuen Strategie erreichen.
Europa müsse sich darüber klar werden, ob es eine starke Film-, Musik- und Spieleindustrie will, so die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin Viviane Reding. Die Antwort auf diese Frage ist ein deutliches „Ja“, und so konzentriert sich die EU auf vier Aktionsbereiche
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Ein entsprechender Vorschlag soll bis Mitte 2008 unterbreitet werden. Angestrebt wird ein Binnenmarkt für Online-Content, in dem die Urheberrechte angemessen geschützt sind. Im Rahmen einer öffentlichen Konsultation haben Sie noch bis zum 29. Februar Gelegenheit, sich aktiv in die Debatte einzubringen.