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Eine Strategie für die Entwicklung des Donauraums - 09/12/2010

Maria-Valeria-Brücke über die Donau © EU

Neue Pläne sollen zur Entwicklung des wirtschaftlichen Potenzials zu mehr Umweltschutz und Sicherheit führen.

Das Donaubecken erstreckt sich über 14 Länder, darunter acht EU-Mitgliedstaaten, und umfasst nicht nur einige der ärmsten, sondern auch einige der reichsten Regionen Europas.

Die Strategie für den Donauraum English fördert die langfristige Zusammenarbeit zur Bewältigung lokaler Probleme, zur Ankurbelung der wirtschaftlichen Entwicklung und zur Verbesserung des Verkehrsnetzes und der Energieinfrastruktur, für mehr Umweltschutz und Sicherheit.

  • Wirtschaftliche Entwicklung - durch mehr Investitionen in Bildung und Forschung sollen die Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung und im Lebensstandard ausgeglichen werden.
  • Verkehr - z. B. Steigerung des Güterverkehrs auf der Donau um 20 % bis 2020. Die veraltete Donauflotte befördert derzeit nur 10 bis 20 % des auf dem Rhein transportierten Gütervolumens. Auch das Straßen- und Schienennetz der Region soll ausgebaut werden.
  • Energie -ein Zusammenschluss der Energiemärkte der Region wird verhindern, dass sich Strom- und Brennstoffengpässe wie in den letzten Wintern wiederholen. Dadurch wird der Wettbewerb angeregt, wodurch die Kosten für die Verbraucher sinken sollten.
  • Umwelt - neue Kläranlagen werden die Wasserqualität verbessern und die Verschmutzung des Flusses durch unbehandelte Abwässer und Düngemittel eindämmen. Die Strategie umfasst außerdem Projekte zur Förderung von Umwelttechnologien und der Artenvielfalt.
  • Sicherheit - innerhalb der Region sollen die Kapazitäten zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und zur Räumung der während der jüngsten regionalen Konflikte verbliebenen Landminen verbessert werden.

Zwar sind keine neuen Finanzmittel vorgesehen, doch beabsichtigt die Kommission, die vorhandenen Ressourcen - in etwa die vorgesehenen 100 Milliarden aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung - effizienter zu nutzen. Die Strategie wird voraussichtlich vor Mitte 2011 von den Regierungen der EU-Länder verabschiedet werden.

Im Donaurraum gehören die Länder Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei, Slowenien, Bulgarien und Rumänien zur EU.

Informationen über die Regionalpolitik der EU

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