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Mit Blick auf die Strategie Europa 2020 treffen sich in dieser Woche Vertreter der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften zu einer Debatte über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ziel ist die Förderung der EU-Wettbewerbsfähigkeit.
Mehr als 6 000 gewählte Vertreterinnen und Vertreter aus rund 240 Regionen und Städten treffen sich auf der Europäischen Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS 2010. Im Mittelpunkt der diesjährigen "OPEN DAYS" steht die Rolle der Regionen und Städte bei der Umsetzung der EU-Strategie 2020 für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung.
Behandelt werden auch die Probleme weniger wohlhabender Regionen und die Möglichkeiten ihrer Unterstützung durch die EU-Förderprogramme. Im Rahmen dieser Programme werden Mittel zur Unterstützung von Infrastrukturvorhaben wie dem Ausbau von Verkehrsnetzen, aber auch für Aus- und Weiterbildung bereitgestellt, insbesondere für die Länder, die der EU zuletzt beigetreten sind.
In dieser Woche wird auch das RegioNetwork 2020 gestartet, ein Online-Forum zur Erleichterung der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs zwischen Städten und Regionen.
Das Treffen in Brüssel zählt zu den Höhepunkten der "OPEN DAYS 2010". Zwischen September und November werden in der gesamten Union rund 260 lokale Veranstaltungen
- Konferenzen, kulturelle Ereignisse und Ausstellungen - die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Rolle der Regionen und Städte lenken.
So findet beispielsweise in Darmstadt am 25./26. November ein Forum über die Perspektiven des kommunalen Klimaschutzes statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, vor dem Hintergrund der Klimaziele der EU die Herausforderungen für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energiebereitstellung auszuloten.
In Wien wird am 12. Oktober ein Workshop zum Thema "Die Herausforderung von Europa 2020 für Europäische Städtepolitik" organisiert. Diese Veranstaltung wird sich mit der Frage befassen, wie Wien in seinem größeren Umfeld und der Rolle als Hauptstadt den Herausforderungen der Europa-2020-Strategie begegnen kann.
Die "OPEN DAYS" in Brüssel werden gemeinsam von der Europäischen Kommission und vom Ausschuss der Regionen ausgerichtet. Dieser Ausschuss vertritt die Belange der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften im Prozess der europäischen Politikgestaltung.