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Wachstumsschmerzen - 06/10/2008

Fassade des Gebäudes des Ausschusses der Regionen in Brüssel, mit dem Slogan „Regions and cities in a challenging world“

Innovation und nachhaltige Entwicklung sind der Schlüssel zu regionalem Wachstum.

Schon seit langem gehört die nachhaltige Entwicklung zu den obersten Prioritäten in Europa, doch mit dem Klimawandel hat das Thema noch mehr an Bedeutung gewonnen. Für Städte und Gemeinden stellt die nachhaltige Entwicklung weiterhin eine große Herausforderung dar.

Die nachhaltige Entwicklung ist bei den „Open Days“ der Regionalpolitik English 2008 eines der Hauptthemen. Ungefähr 6 500 politische Entscheidungsträger, Sachverständige und Vertreter der Industrie aus 32 Ländern haben sich zu den Seminaren, Workshops, Vorträgen und Ausstellungen angemeldet, die vom 6. bis zum 9. Oktober in Brüssel organisiert werden. Außerdem finden in ganz Europa weitere kleinere Veranstaltungen statt.

Die Veranstaltung in Brüssel ist eine der größten ihrer Art. Hier haben Regionen und Städte die Gelegenheit, sich über Erfolge auszutauschen und zu diskutieren, wie Wachstum und Arbeitsplätze gefördert werden können – etwa durchTechnologieparks, innovative Stadterneuerungskonzepte und Hochgeschwindigkeitstrassen. Außerdem können sie bei dieser Veranstaltung zeigen, wie die Mittel des Regionalen Entwicklungsfonds der EU (347 Mrd. Euro für den Zeitraum 2007–2013) eingesetzt werden.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz steht eine Debatte über die Achtung und Nutzung der territorialen und kulturellen Vielfalt Europas – den so genannten „territorialen Zusammenhalt“. Jahrelang lag der Schwerpunkt der europäischen Regionalpolitik auf der Beseitigung der sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede. Doch nun wird verstärkt versucht, die Ungleichheiten als Vorteil für nachhaltiges Wachstum zu nutzen.

Ein weiterer wichtiger Wachstumsfaktor - und ebenfalls Thema der diesjährigen „Open Days“ – ist die Innovation. Wohlhabende Regionen geben tendenziell mehr für Forschung und Entwicklung aus. Dadurch schaffen sie nicht nur mehr Wohlstand für sich selbst, sondern verstärken auch die Unterschiede zu den weniger wohlhabenden Regionen.

Auch über die Grenzen der EU hinaus finden im Rahmen der „Open Days“ Veranstaltungen statt. Dieses Jahr sind außerdem die Türkei, Kroatien, Norwegen, die Schweiz und, zum ersten Mal, Bosnien-Herzegowina und Island vertreten. Auch China, Russland, Brasilien und Serbien leisten neben internationalen Organisationen einen Beitrag.

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