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Löwenanteil für Wachstum und Beschäftigung - 15/05/2008

Abbildung eines Kuchendiagramms

Die Prioritäten ändern sich: Ein Großteil der 450 für die EU-Regionalförderung in Frage kommenden Programme konzentriert sich auf diese zwei Bereiche.

Globalisierung, Klimawandel, Migrationstrends, Alterung der Gesellschaft – dies alles sind Herausforderungen, die die EU im Rahmen ihrer regionalen Förderprogramme für 2007–2013 angehen will. Doch es ist der Bereich Wachstum und Beschäftigung, der besondere Aufmerksamkeit genießt.

Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik Danuta Hübner zeigte sich erfreut darüber, dass in der aktuellen Verhandlungsrunde Programme mit außergewöhnlich ehrgeiziger Ausrichtung vorgestellt wurden. Die Verhandlungsteilnehmer waren dieses Mal zahlreicher und kamen aus vielen verschiedenen Bereichen, was auch einen größeren Erfolg der Programme in Aussicht stellte.

Der größte Teil der Mittel wird über den Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt, denn nicht umsonst lautet hier das Motto der EU „in Menschen investieren“.

Um dies in die Tat umzusetzen, haben sich die für eine EU-Förderung in Frage kommenden Regionen klare Ziele gesteckt:

  • Spanien: Die Mittel für Forschung und Entwicklung werden mehr als verdoppelt und erreichen 8 Milliarden Euro.
  • Informations- und Kommunikationstechnologie: Die Fördermittel werden im Vergleich zu 2000–2006 ebenfalls verdoppelt. Vorgesehen sind nunmehr 15,3 Milliarden Euro. Polen, Italien, Griechenland, Slowakei und Spanien weisen die höchsten Etats auf.
  • Finnland unterstützt Unternehmensneugründungen mit 343 Millionen Euro, Polen setzt die Anzahl der zur Neugründung eines Unternehmens erforderlichen Tage von 60 auf 7 herab.
  • Rund 26 Milliarden Euro fließen in die allgemeine und berufliche Bildung – sie soll besser und zugänglicher werden. In diesem Zusammenhang werden Projekte für lebenslanges Lernen unterstützt und vor allem in Portugal, Griechenland und Italien Studienabbrecher zur Wiederaufnahme ihres Studiums ermutigt.
  • Umwelt: Dieser Bereich wird mit 105 Milliarden Euro gefördert. Lettland plant eine Erweiterung der Abwasserbewirtschaftung.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, was sich die Regionen vorgenommen haben. Im nächsten Schritt geht es darum, Projekte vor Ort auszuwählen, damit konkrete Ergebnisse erzielt werden können.

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Noch bis zum 30. Mai können Sie uns mitteilen, wie Ihre Region vom Regionalfonds der EU profitiert hat.

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