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Genitalverstümmelungen bei Mädchen und Frauen stoppen - 08/03/2013

Die Kommission sucht Möglichkeiten, die erzwungene Beschneidung von Mädchen und Frauen zu verhindern.

Eine teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane erfolgt ausschließlich aus kulturellen, religiösen oder gesellschaftlichen und nicht aus medizinischen Gründen.

Schätzungen zufolge haben hunderttausende Frauen, die in Europa leben, solche Verstümmelungen erlitten. Weltweit sind es 100 bis 140 Millionen, davon 90 Millionen in Afrika. Diese Praxis hat gravierende körperliche und psychische Folgen für die Betroffenen.

Wenn nicht alle Staaten auf der ganzen Welt mehr Vorbeugungsarbeit leisten, werden noch viel mehr Mädchen und Frauen Opfer einer solchen Vergewaltigung werden.

In den meisten Ländern ist die Genitalverstümmelung illegal. Dennoch wird sie weiterhin praktiziert. Nur selten werden die Täter strafrechtlich verfolgt, häufig, weil solche Fälle nicht leicht aufgedeckt werden können, nur schwer zu beweisen sind und sich die Opfer aus verschiedenen Gründen scheuen, die Untat zu melden.

Hilfe notwendig

Sie können uns helfen, solchen Verstümmelungen in Europa ein Ende zu bereiten, indem sie einige Fragen im Rahmen einer Online-Konsultation beantworten.

Aus einem unlängst veröffentlichten Bericht English geht hervor, dass es in mindestens 13 EU-Ländern theoretisch oder de facto Verstümmelungsopfer gibt, und zwar in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien und im Vereinigten Königreich. In dem Bericht werden auch die Gegenmaßnahmen der einzelnen EU-Länder ausführlich dargelegt.

Aus Anlass des Internationalen Frauentages Englishespañolfrançais am 8. März stellt die Kommission zusätzlich 3,7 Millionen Euro für Programme zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen bereit. Weitere 11,4 Millionen Euro erhalten Bürgerorganisationen und andere Organisationen, die sich um die Opfer kümmern.

Um Genitalverstümmelungen an Mädchen und Frauen ein Ende zu bereiten English , unterstützt die EU auch Hilfeleistungen für Opfer und potenzielle Opfer in Nicht-EU-Ländern, in denen solche gravierenden Eingriffe erfolgen.

Die Maßnahmen der EU werden durch die Forschungsarbeit des europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) Englishlietuvių kalba ergänzt. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die Mittel dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

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