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Armut weltweit beseitigen: ein ehrgeiziges Ziel - 04/03/2013

Mann, der in einem Brachland steht, umhüllt von der EU-Flagge als Mantel © EU

Die EU als weltweit größter Hilfegeber spielt eine führende Rolle bei der Festlegung neuer Ziele der UN für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung.

In den vergangenen zehn Jahren hat die EU darauf hingearbeitet, die von der UNO gesetzten Ziele Englishespañolfrançais zu erreichen, die Armut bis 2015 weltweit drastisch zu verringern. Zwar wurden Millionen Personen unterstützt und Menschenleben gerettet, doch bleibt noch viel zu tun.

Die Kommission fordert die EU-Länder auf, bei der Planung der nächsten Phase dieser globalen Anstrengungen zur Beseitigung von extremer Armut für den Zeitraum nach 2015 eine führende Rolle zu übernehmen.

Sie hat zu diesem Thema ein gemeinsames EU-Konzept erstellt. Es ist das Ergebnis einer umfassenden Konsultation von führenden Politikern, Interessenvertretern und Bürgern in der EU.

Die Anstrengungen, extremer Armut ein Ende zu bereiten, müssen mit Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung Hand in Hand gehen. Mit anderen Worten: Es muss mehr getan werden zur Bekämpfung von Klimawandel, Ressourcenknappheit, Umweltschäden und sozialen Ungleichheiten.

Elemente zur Förderung der Entwicklung

Die derzeitigen Ziele der Vereinten Nationen sollten durch einen Plan für die Zeit nach 2015 aktualisiert werden, der auch Themen wie den Sozialschutz mit einschließt.

Sozialentwicklung und Umweltschutzmaßnahmen sollten die Kernkomponenten der Strukturreformen in Entwicklungsländern sein.

Integratives und nachhaltiges Wachstum kann nur erreicht werden, wenn auch Themen wie Justiz, Gleichheit und Fairness gefördert, die Position der Frauen in der Gesellschaft gestärkt und die Gleichstellung der Geschlechter gewährleistet werden.

Ein menschenwürdigs Leben für alle

Die Ziele für die Entwicklungshilfe sollten klar und ehrgeizig sein und erkennbare Mindestvorgaben beinhalten. Ferner sollte mit diesen Zielen eine Verbesserung der Lebensqualität für alle Menschen — Bildung, Ernährung, sauberes Wasser und reine Luft — angestrebt werden.

Bis spätestens 2030 müssen diese Mindeststandards für alle Menschen erreicht oder übertroffen werden.

Diese Ziele können nur durch funktionierende Partnerschaften zwischen Regierungen, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor verwirklicht werden.

Nächste Schritte

Die EU möchte erreichen, dass sich die Regierungen aller EU-Länder bis zum Herbst dieses Jahres auf ihren gemeinsamen Standpunkt einigen. Die UN-Mitgliedstaaten werden auf der Herbsttagung über die Fortschritte bei den bis 2015 gesteckten Zielen und die Pläne für die nächste Phase erörtern.

Der gemeinsame Standpunkt der EU sollte auch in die globalen Anstrengungen zur Festlegung von allgemein geltenden Zielen für nachhaltiges Wachstum Eingang finden.

Mehr zur EU-Entwicklungshilfe

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