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In den letzten 20 Jahren haben die EU-Mitgliedsländer immer besser zusammengearbeitet. Opfer von Naturkatastrophen und Konflikten weltweit erhielten rasch Hilfe.

Ob Hungersnot in Somalia, Flüchtlingslager in Ex-Jugoslawien, ein Erdbeben in Peru oder Überschwemmungen in Bangladesch – das Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission, ECHO, ist seit 1992 zur Stelle.

Nach einer Reihe von Katastrophen 1991, an denen sich die Schwächen der EU in diesem Bereich zeigten, wurde das Amt gegründet, um die Reaktionen der EU auf internationale Krisen zu koordinieren.

Seitdem rationalisiert es die Einsätze Europas und sorgt dafür, dass die Hilfe die Opfer schneller erreicht und mehr Leben gerettet werden. Seit 2001 wurden zum Beispiel fast drei Millionen Euro für Nothilfe innerhalb von 48 Stunden bereitgestellt.

2010 wurde ECHOs Zuständigkeit auf den Katastrophenschutz Englishfrançais für Opfer in Europa ausgedehnt.

Im vergangenen Jahr wurde die Pilotphase des Europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe Englishfrançais eingeleitet, in dem Bürgerinnen und Bürger sich direkt in der Katastrophenhilfe einsetzen können.

Diese Aktivitäten führten dazu, dass sich die von der EU verteilte humanitäre Hilfe mehr als verdreifacht hat. Im letzten Jahr betrugen die verfügbaren Mittel eine Milliarde Euro.

Leider ist dies ein Anzeichen dafür, dass weltweit mehr und mehr Katastrophen auftreten. Doch andererseits zeigen diese Zahlen, dass sich die EU fortwährend, und immer mehr, für Menschen in Not einsetzt. Dies ist auch die Auffassung von 80 % der Europäer, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie English zeigt.

Weltgrößte Geberin

ECHO verteilt die Katastrophenhilfe der EU über 200 humanitäre Hilfsorganisationen, darunter Agenturen der Vereinten Nationen und NRO.

Unterstützt werden Soforthilfe – medizinische Versorgung, Nahrungsmittel, Wasser – und langfristige Hilfe für Menschen in Flüchtlingslagern, zum Beispiel sanitäre Anlagen oder Schulen.

2011 halfen EU-finanzierte Projekte ungefähr 160 000 von Mangelernährung bedrohten Kindern in der Sahelzone in Afrika. Unterstützt wurden außerdem Katastrophenopfer in Haiti, Libyen, Japan, Jemen und Somalia.

Die EU ist weltweit die größte Geberin humanitärer Hilfe. Zusammen mit ihren Mitgliedsländern steht sie Pate für mehr als die Hälfte der weltweiten Entwicklungshilfe.

Informationen zur humanitären Hilfe und zum Katastrophenschutz Englishfrançais

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