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EU hilft Frauen in Entwicklungsländern - 08/03/2012

Logo mit den Worten „International Women’s Day“ © EU

Der Weltfrauentag 2012 soll auf die wichtige Rolle von Frauen bei der Bekämpfung von Hunger und Armut in ländlichen Gemeinschaften hinweisen. Die EU kann zur Stärkung dieser Rolle beitragen.

Die EU hat sich der Gleichstellung der Geschlechter verpflichtet – innerhalb ihrer Grenzen, aber auch darüber hinaus.

Frauen müssen die gleichen politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte wie Männer haben – dies zu gewährleisten, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch entscheidend dafür, dass in Entwicklungsländern das Wachstum angekurbelt und die Armut verringert wird.

Deshalb ist die Gleichstellung der Geschlechter eines der von der EU unterstützten Millennium-Entwicklungsziele Englishespañolfrançais der Vereinten Nationen für die Hilfe zugunsten der Ärmsten dieser Welt.

Als weltweit zweitgrößte Geberin von Entwicklungshilfe beweist die EU durch jedes von ihr finanzierte Projekt, dass sie ihre Werte und ihre Verpflichtung zur Gleichstellung von Grund auf ernst nimmt.

In Mexiko half die EU die Regierung bei der Reform des Rechtssystems, wobei auch strengere Gesetze in Bezug auf Gewalt gegen Frauen eingeführt wurden.

In Indien unterstützte die EU ein Programm, das allen Kindern zwischen 6 und 14 Jahren gute Bildungsmöglichkeiten geben soll. So wird auch angestrebt, Mädchen aus Randgruppen einen kostenlosen Internatsbesuch zu ermöglichen.

Kampf gegen Genitalverstümmelung

Die Unterstützung der EU hat Tausende von Mädchen in der ganzen Welt vor Genitalverstümmelung bewahrt. Doch werden jedes Jahr noch drei Millionen Mädchen verstümmelt.

Zusammen mit UNICEF arbeitet die EU daran, durch Gesprächs- und Bildungsangebote für Menschen aus ländlichen Gemeinschaften in Ägypten, Äthiopien, Eritrea, Senegal und dem Sudan die sozialen Normen zu verändern.

Das gemeinsame Programm English (en) français (fr) hat bereits dazu geführt, dass Hunderte lokaler Gemeinschaften den Verzicht auf diese Praxis angekündigt haben. Senegal steht kurz davor, dies als erstes Land der Welt zu tun.

Außerdem finanziert die EU mit UNICEF ein Programm gegen die verbotene Kinderheirat in Indien. In ärmeren Regionen zwingt der enorme soziale und wirtschaftliche Druck viele Familien dazu, das Gesetz zu missachten.

Bablu aus einem kleinen Dorf im indischen Staat Radschastan war 13, als ihre Familie unter dem Druck der Dorfgemeinschaft einer frühen Heirat zustimmte.

Das EU-UNICEF-Programm half jedoch, Bablus Vater davon zu überzeugen, dass es im besten Interesse der Familie lag, ihr stattdessen eine Fortsetzung ihrer Ausbildung zu erlauben.

„Ich wollte nicht verheiratet werden“, sagte Bablu. „Ich dachte, mein ganzes Leben wäre ruiniert.“

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Die EU und die Millennium-Entwicklungsziele English (en) español (es) français (fr)

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