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G-8-Gipfel in Deauville - Ergebnisse - 30/05/2011

Logo des G-8-Gipfels - Eiffelturm und Schriftzug "G8 France 2011" © G8

Nahost und Nordafrika, Atomsicherheit und Wirtschaftsaufschwung - der G-8-Gipfel in Deauville (Frankreich) am 26. und 27. Mai beschäftigte sich mit gewichtigen Themen.

Für die EU nahmen Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy an dem G-8-Gipfel teil.

Neben einer G-8-Partnerschaft mit Afrika ging es um Umwelt, Frieden und Sicherheit sowie erstmals auch um die sozio-ökonomischen Auswirkungen des Internet.

Die EU-Vertreter kamen mit klaren Prioritäten nach Deauville. Am Ende des Gipfels hatten sie feste Zusagen der G-8-Partner in der Tasche, ihre Bemühungen zu unterstützen.

"Arabischer Frühling" - Förderung des Übergangs zur Demokratie

In der neuen Partnerschaft von Deauville English werden die G-8-Länder mit Partnerländern im südlichen Mittelmeerraum zusammenarbeiten, die politische und wirtschaftliche Reformen durchführen wollen. Darüber hinaus stellt die EU im Rahmen ihrer Partnerschaft für Demokratie und gemeinsamen Wohlstand Unterstützung bereit.

Die G-8-Länder und die multilateralen Entwicklungsbanken machten Zusagen in Höhe von 20 Milliarden Euro für demokratische Reformen. Die EU bietet im Zusammenhang mit ihrer neuen Nachbarschaftspolitik zusätzliche Mittel in Höhe von 1,24 Milliarden Euro an. Die Mittel sind sofort verfügbar und können in Form von Darlehen bis 2013 abgerufen werden.

Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke

Die G-8 unterstützten die Forderung der EU nach weltweiten Stresstests von Atommeilern im Zuge der internationalen Überprüfung der Sicherheitsstandards. Alle 143 Kernkraftwerke in der EU werden ab Juni auf Herz und Nieren geprüft.

Vertiefung der Beziehungen zu Afrika

Erstmals gab es eine gemeinsame Erklärung English der EU und der afrikanischen Staats- und Regierungschefs zu Menschenrechten, demokratischer Staatsführung und nachhaltiger Entwicklung. Sie spiegelt den Wunsch der EU wider, eine Partnerschaft auf Transparenz und gegenseitigem Verantwortungsbewusstsein aufzubauen. Die Kommission wird im Oktober Vorschläge für Rechtsvorschriften vorlegen, mit denen Unternehmen verpflichtet werden sollen, Informationen über ihre geschäftlichen Aktivitäten in Afrika offenzulegen.

Welthandelssystem und globale Politikgestaltung

Die G-8-Partner teilten die Entschlossenheit der EU, das multilaterale Handelssystem zu stärken und den Handel weiter zu liberalisieren, ganz im Einklang mit dem Doha-Mandat der WTO von 2001, in dem ein faires Welthandelssystem gefordert wird.

Die G-8 wurde 1975 gegründet und ist eine informelle Gruppe von Industrieländern, die sich einmal im Jahr treffen, um über gemeinsame oder weltweite Probleme zu sprechen. Neben einzelnen EU-Ländern - Frankreich, Italien, Deutschland und dem Vereinigten Königreich - nehmen auch EU-Vertreter an den Gipfeln teil.

Rede von Präsident Barroso English

Gemeinsame Erklärung des Präsidenten des Europäischen Rates, Van Rompuy, sowie des EU-Kommissionspräsidenten Barroso English

Mehr zur EU-Position auf dem G-8-Gipfel

G-8-Gipfel 2011 English

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