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Hilfe für Japan - 17/03/2011

Diagonale Kombination aus EU-Flagge und japanischer Flagge © EU

Die EU reagiert rasch auf Japans Ruf nach Hilfe bei der Bewältigung der Folgen des Erdbebens und des Tsunamis am 11. März sowie der bedrohlichen Lage in einigen seiner Kernkraftwerke.

Am 15. März hat Japan die EU um Hilfe bei der Bewältigung der sich ausweitenden humanitären Krise gebeten: Nach dem Erdbeben und dem Tsunami, die die Nordostküste des Landes verwüstet haben, benötigen Hunderttausende Menschen dringend medizinische Versorgung, Unterkunft und Lebensmittel.

Die EU hat ihr Notfallsystem English in Gang gesetzt, das ihre 27 Mitgliedsländer im Falle europäischer und internationaler Krisen bei der Koordinierung der Hilfen unterstützt.

Daraufhin boten mehrere Länder unmittelbar Hilfe in Form von Decken, Matratzen, Wasserflaschen, Tanks und Wasseraufbereitungsanlagen an.

Die EU leistet zusätzlich Hilfe. So

  • richtet sie einen Online-Informationsaustauschdienst English für EU-Bürger ein, die von dem Erdbeben betroffen sind;
  • stellt sie ein Team von 10 Fachleuten zusammen, die bereitstehen, um die Hilfe der EU in Japan zu koordinieren. Dieses Team wird von Spezialisten in den Bereichen Radiologie, Kerntechnik usw. unterstützt;
  • entsendet sie eine Fachkraft für humanitäre Hilfe in ein UN-Team und einen Verbindungsbeamten zur Koordinierung der Kommunikation mit der japanischen Regierung.

Atomarer Notstand

Die Krise in den japanischen Kernkraftwerken wird genau beobachtet. Die Kommission wird von der internationalen Atomenergieagentur regelmäßig auf dem neuesten Stand gehalten.

Außerdem ist die Kommission mit den 27 nationalen Nuklearsicherheitsbehörden und Personen zusammengetroffen, die für den Bau und Betrieb europäischer Kernkraftwerke zuständig sind. So sollte ermittelt werden, inwieweit die EU auf ähnliche Probleme vorbereitet ist.

Die Kommission plant, Stresstests für alle Kernkraftwerke in der EU zu koordinieren, um deren Sicherheit zu gewährleisten. Die EU wird ihre Nachbarländer auffordern, sich zu ähnlichen Stresstests zu verpflichten.

Weitere Hilfe

Die EU steht in ständiger Verbindung mit Japan, um gegebenenfalls weitere Hilfe zu leisten.

Mehr zur Reaktion der EU auf das Erdbeben in Japan English

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